Fussball

17. Oktober 2017 14:51; Akt: 17.10.2017 16:36 Print

Als Luxemburg in der Königsklasse spielte

LUXEMBURG - Die Champions League wird 25 Jahre alt und gilt im Vereinsfußball als wichtigster Wettbewerb weltweit. In der Debütsaison 1992/93 waren einige kleine Vereine dabei.

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Die Champions League ist das Hochglanzprodukt des europäischen Fußballverbandes Uefa. In der letzten Saison generierte die Königsklasse mehr als 1,3 Milliarden Euro an Einnahmen, die an die Clubs verteilt wurden.

Seit einigen Jahren sind die Vereine, die den Einzug in die Endrunde schaffen meist die gleichen Clubs. Den Schlüssel, um die wichtigste Trophäe im Vereinsfußball zu gewinnen, scheinen auch nur noch eine Handvoll Mannschaften zu haben. Seit der Saison 2010/11 stemmten nur vier Vereine den «Henkelpott» in die Höhe – der FC Barcelona, der FC Chelsea, Bayern München und Real Madrid.

Stuttgart statt Bayern

In diesem Jahr wird die Champions League nun 25 Jahre alt. In ihrer Debütsaison im Jahr 1992/93 hatte sie noch ein völlig anderes Gesicht. Denn neben den etablierten Vereinen waren auch noch einige «Exoten» im eigentlichen Wettbewerb nach der Qualifikation vertreten – darunter auch Union Luxemburg. Für die Fußballer aus dem Großherzogtum verlief die erste Runde allerdings alles andere als erfreulich, denn sie unterlagen in der Gesamtsumme dem FC Porto klar und deutlich mit 1:9. Zu Hause unterlagen die Luxemburger mit 1:4. In Portugal setzte es schließlich eine 0:5-Klatsche.

Aber Union Luxemburg war damals nicht der einzige Verein, der auf der europäischen Bühne weniger bekannt war. Daneben schieden auch die Isländer von Víkingur Reykjavík, Tawrija Simferopol aus der Ukraine, Kuusysi Lahti aus Finnland oder die Litauer des FK Žalgiris Vilnius in der ersten Runde aus. Und für Deutschland ging weder der FC Bayern noch Borussia Dortmund an den Start: Auch der VfB Stuttgart kam nicht über die erste Runde hinaus. Der deutsche Meister scheiterte im Entscheidungsspiel mit 1:2 an Leeds United.

Die Highlights aus dem Rückspiel zwischen Luxemburg und Porto. Im Video oben sind die Tore des Hinspiels zu sehen.

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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