Drohgebaren

03. Januar 2018 11:07; Akt: 03.01.2018 11:26 Print

Trump will Palästinensern die Gelder streichen

Sollte der Friedensprozess mit Israel keine Fortschritte machen, hat der US-Präsident gedroht, Finanzhilfe an palästinensische Autonomiegebiete zu stoppen.

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Trump präsentiert die umstrittene Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. (Bild: picturedesk.com)

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Die USA haben den palästinensischen Autonomiegebieten mit der Einstellung von Finanzhilfen gedroht. US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Tweet, die USA würden Zahlungen zurückbehalten, weil die Palästinenser nicht länger bereit seien, über Frieden zu sprechen.

«Wir zahlen den Palästinensern jährlich hunderte Millionen Dollar und bekommen dafür weder Anerkennung noch Respekt», schrieb Trump am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er stellte die Frage, warum die USA «diese massiven künftigen Zahlungen leisten» sollten, wenn die Palästinenser «nicht mehr über Frieden reden» wollten.

Trump bekommt Haltestelle

Zum Dank für seine Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels wird eine neue Haltestelle in der Nähe der Klagemauer nach US-Präsident Donald Trump benannt. Die geplante Station nur wenige Meter von der symbolträchtigen Gebetsstätte in der Jerusalemer Altstadt entfernt werde den Namen «Donald John Trump» tragen, heißt es in einer Entscheidung des israelischen Verkehrsministers Israel Katz, welche die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch einsehen konnte.

Begründet wurde die Entscheidung mit Trumps «historischer und mutiger Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anzuerkennen, und seinem Beitrag zur Stärkung des Status von Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Volkes und des Staates Israel».

(L'essentiel/red)

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