Stadt Luxemburg

10. November 2017 09:32; Akt: 10.11.2017 13:33 Print

Polfer bleibt Bürgermeisterin – Wilmes wird 1. Schöffe

STADT LUXEMBURG – Gut einen Monat nach der Gemeindewahl haben DP und CSV am Freitagmorgen im Rathaus der Hauptstadt ihren Koalitionsvertrag unterschrieben.

storybild

Der Koalitionsvertrag wurde am Freitagmorgen im Rathaus präsentiert. (Bild: L'essentiel)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

Nun ist es besiegelt: Déi Gréng werden in Luxemburgs Stadtverwaltung künftig keine Rolle mehr spielen. Am Freitag unterzeichneten die DP und die CSV im Hôtel de la Ville ihren Koalitionsvertrag für die nächsten sechs Jahre.

Demnach steht Lydie Polfer (DP) auch weiterhin an der Spitze der Hauptstadt. Der Schöffenrat wird aus sechs Mitgliedern bestehen, die Posten teilen sich DP und CSV auf. Erster Schöffe wird der junge Christsoziale Serge Wilmes, der seine Partei bei den Gemeindewahlen zu einem überraschenden Erfolg führte. Den Rat komplettieren Simone Beissel, Colette Mart und Patrick Goldschmidt von der DP sowie Isabel Wiseler und Laurent Mosar von der CSV.

«Sechs Prioritäten für sechs Jahre»

Bei der Präsentation des Koalitionsvertrags am Freitagmorgen erklärte Bürgermeisterin Polfer, dass dieser auf «sechs Prioritäten für sechs Jahre» basiere. Ganz oben auf der Agenda stehe der Wohnungsbau. Mit den bereits angekündigten Großprojekten in der Route d'Arlon und im Rollingergrund habe man bereits eine erste Route gelegt. Priorität außerdem: Mobilität, mit der Tram als Höhepunkt, Bildung und «die Schaffung neuer sportlicher und kultureller Infrastrukturen», die Umwelt, eine «ausgewogene» Stadtentwicklung und Sicherheit mit «erhöhter Polizeipräsenz», deren Ressourcen gestärkt werden sollen.

Aus den Gemeindewahlen war die DP (30,04 Prozent) vor der CSV (25,03 Prozent) als stärkste Kraft hervorgegangen. Der bisherige Koalitionspartner von Lydie Polfer, Déi Gréng, konnte zwar mit 19,26 Prozent das Ergebnis von vor sechs Jahren halten, muss nun aber die Oppositionsbank drücken.


(nc/pw/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.