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08. Oktober 2017 11:37; Akt: 08.10.2017 11:40 Print

Polizei fahndet nach einer Prostituierten

Bei der Suche nach einem Motiv für den Massenmord von Las Vegas tappen die Ermittler weiter im Dunkeln. Derweil sind neue Details zur Tat bekannt geworden. Alle Infos im Ticker.

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Was bisher bekannt ist:

• Die Ermittler suchen Tage nach dem Massaker in Las Vegas immer noch nach dem Motiv des Schützen, dem 64-jährigen Stephen Paddock. • Er hatte am Sonntagabend vom 32. Stockwerk eines Hotels an der berühmten Casino-Meile aus auf die Besucher eines Country-Musikfestivals gefeuert. Danach erschoss er sich. • Die Freundin des Schützen, die zur Tatzeit auf den Philippinen war, wusste nach eigener Darstellung nichts von dem bevorstehenden Massenmord. • Laut der Freundin zeigte Paddock zwar Anzeichen eines psychischen oder physischen Leidens, das FBI geht aber nicht davon aus, dass ein solches die Tat ausgelöst hat. • Der IS hat das Massaker für sich reklamiert. Das FBI sieht jedoch keine Verbindung zu einer Terror-Organisation. • Die Polizei entdeckte beim Schützen im Hotel und in seinem Haus ein großes Waffenarsenal. Sie geht davon aus, dass Paddock die Tat seit Langem geplant hat. • Bei dem schlimmsten Massenmord der jüngeren US-Geschichte starben 58 Menschen, 489 weitere wurden verletzt.


Newsticker, 8. Oktober:

Prostituierte gesucht

Die US-Ermittler tappen bei der Suche nach einem Motiv für den Massenmord von Las Vegas im Dunklen. Man habe die Finanzen und das Sozialverhalten des Todesschützen Stephen Paddock überprüft und nach Hinweisen auf eine mögliche Radikalisierung gesucht, aber nur wenig herausgefunden, sagte Untersheriff Kevin McMahill. Jetzt soll unter anderem geprüft werden, ob Paddock vor der Tat eine Prostituierte bestellt hatte. Laut der Nachrichtenagentur AP verhört die Polizei in diesem Zusammenhang derzeit mehrere Call-Girls.


Newsticker, 6. Oktober:

Kryptische Botschaft enthält Nummern

Die Polizei ist damit beschäftigt, die Botschaft, die der Todesschütze Stephen Paddock in seinem Hotelzimmer hinterlassen hat, zu entschlüsseln. Sie sei sehr kryptisch wie Sheriff Lombardo zu der «New York Times» sagt. Über den genauen Inhalt lasse sich nicht viel sagen. Die Notiz beinhalte Zahlen, die derzeit auf Relevanz analysiert werden. Es handle sich bei der Botschaft aber um keinen Abschiedsbrief und um kein Manifest.

Täter psychisch auffällig

Die Freundin des Todesschützen von Las Vegas, Marilou Danley, hat Ermittlern des FBI von auffälligen Symptomen erzählt, wie NBC News berichtet. Stephen Paddock habe manchmal im Bett gelegen und gestöhnt und «Oh mein Gott» (Oh my God) geschrien. Das hätten zwei ehemalige FBI-Mitarbeiter, die über die Ermittlungen informiert worden seien, dem Sender gesagt.

Die Ermittler glaubten nun, der Täter könnte unter physischen oder psychischen Schmerzen gelitten haben, sagten die beiden Quellen dem News-Sender. Das Motiv Paddocks bleibe aber weiterhin unklar. Die FBI-Experten gingen nicht davon aus, dass sich der psychische Zustand des Schützen so sehr verschlechtert hatte, dass eine allfällige Krankheit die Tat hätte auslösen können.

Lebendes Schutzschild

Der US-Soldat Matthew Cobos legte sich während des Kugelhagels in Las Vegas auf eine Frau und schützte sie so mit dem eigenen Körper. Der Aufklärer der US-Armee brachte die Frau anschließend in Sicherheit, um sich erneut in Gefahr zu bringen und andere Konzertbesucher zu retten. Laut Dailymail soll er einem Verwundeten mit seinem Gürtel eine Blutung gestoppt haben. Bei jemand anderem soll er mit bloßen Fingern die Kugel aus der Wunde geholt haben.

Bombenanschlag geplant?

US-Ermittler überprüfen, ob der Todesschütze von Las Vegas weitere Attacken geplant hatte. Es werde auch untersucht, ob Stephen Paddock eine Autobombe zünden wollte, erklärte ein mit den Ermittlungen vertrauter Regierungsmitarbeiter der Nachrichtenagentur AP. Er betonte jedoch, dass die Ermittlungen dazu noch am Anfangen stünden und es noch keine handfesten Beweise dafür gebe. Im Auto Paddocks waren mehrere Pfund explosives Material und Munition gefunden worden.

Paddock bezahlte sein Haus bar

Im Jahr 2014 hatte Stephen Paddock sein Haus in Mesquite, Nevada, gekauft. Es habe ihn, wie «CNN» berichtet, vor allem wegen der Privatsphäre überzeugt. Links und rechts wohnten zwar Nachbarn, aber hinter seinem Haus gab es niemanden mehr. Er wollte es sofort kaufen, wie ein anonymer Immobilienmakler gegenüber CNN sagt. Er habe die Liegenschaft bar bezahlt: 369.022 Dollar.

Obwohl er gerne unauffällig geblieben wäre, erzeugte der spätere Las-Vegas-Schütze Aufmerksamkeit, weil er laut dem Bericht einen Sichtschutz für sein Heim errichten ließ. Eine Petition der Nachbarn zwang Paddock jedoch dazu, diesen wieder zu entfernen.

Freundin Marilou Danley sei stets freundlich gewesen, Paddock jedoch weniger, wie ein Nachbar zu CNN sagt. Er habe nie zurückgewunken und komplett in einer eigenen Welt gelebt. Paddock besaß weitere Häuser in Reno und Melbourne, Florida. Auch die dortigen Nachbarn hätten ihn kaum zu Gesicht bekommen.

Bruder ist Drogendealer

Ermittler glauben, dass Paddock, der stets ein geheimes Leben geführt hatte, seine Tat womöglich Jahrzehnte lang plante. Sein Bruder Eric Paddock sagt aber, er sei nicht verrückt gewesen, sondern eine hochintelligente und erfolgreiche Person, wie CBS News schreibt.

Paddocks jüngerer Bruder Bruce wird derzeit laut TMZ von der Polizei gesucht. Er habe eine Liste von Verbrechen begangen, darunter Drogenverkauf, Diebstahl und Brandstiftung.


Newsticker, 5. Oktober:

Nachricht hinterlassen

Der Todesschütze Stephen Paddock hat doch eine Nachricht im Hotelzimmer hinterlassen. Das sagte Sheriff Joseph Lombardo laut CNN. Zuvor war kommuniziert worden, der Mann habe keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Notiz sei auch kein klassischer Abschiedsbrief eines Selbstmörders, sagte Lombardo, ohne zu präzisieren, was darauf steht.

Paddock habe alles getan, um herauszufinden, wie er in seiner Situation noch fliehen könnte, erklärte Lombardo. Schließlich habe er stattdessen eine Nachricht geschrieben und sich selber erschossen. Ein Sicherheitsmann des Hotels hatte sich knapp zehn Minuten nach Beginn des Massakers Paddocks Suite genähert. Dieser konnte dank Kameras sehen, was auf dem Hotelflur vor sich ging. Er schoss durch die Tür und verletzte den Sicherheitsmann am Bein. Kurz darauf war auch die Polizei vor Ort. Paddock saß in der Falle.

Gestern wurde bekannt, dass im Wagen Paddocks 50 Kilogramm Sprengstoff, Waffen und Munition lagen. Die Polizei geht davon aus, dass er fliehen wollte. Angesichts der Pläne, die Paddock offenbar hegte, hätte er ein «Superheld» sein müssen, um das allein durchzuziehen, erklärte Lombardo gestern. Es sei durchaus möglich, dass der Täter zu irgendeinem Zeitpunkt Hilfe erhalten habe. Die Polizei schließt also Mittäter nicht aus.

Eine geleakte Polizeiaufnahme aus dem Hotelzimmer, kurz nach der Tat aufgenommen. (1. Oktober 2017) Bild: Twitter

Festival mit Malia Obama im Visier?

Der Todesschütze von Las Vegas soll zwei Monate vor seiner Tat Hotelzimmer in Chicago mit Sicht auf das Lollapalooza-Musikfestival gebucht haben. Das berichtet die People-Seite TMZ. Stephen Paddock habe zwei Zimmer im Hotel Blackstone reserviert, von denen man freie Sicht auf die Hauptbühne im Grant Park hat. Das viertägige Festival wurde Anfang August von 400.000 Menschen besucht, darunter Malia Obama, die ältere Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Paddock checkte laut TMZ aber nie in die gebuchten Hotelzimmer in Chicago ein.

Bereits zuvor wurde bekannt, dass sich Paddock auch um Zimmer in der Nähe des Festivals «Life is Beautiful» bemüht hat, das eine Woche vor seiner Tat in Las Vegas stattgefunden hatte. Laut CBS hat er sich im Ogden und einem weiteren nicht genannten Hotel für bestimmte Zimmer interessiert. Schließlich habe er aber nicht gebucht, weil die gewünschten Räume bereits vergeben waren.

Schüsse auf Kerosin-Tanks

Stephen Paddock hat am Sonntagabend nicht nur auf die Besucher des Route-91-Country-Festivals geschossen, sondern auch auf zwei Tanks beim nahe gelegenen Flughafen. Das berichtet das Las Vegas Review Journal unter Berufung auf Ermittlerkreise. In den weißen, runden Tanks ist Kerosion gelagert. In der Nähe befänden sich die Hangars prominenter Firmen.

Kugeln haben laut dem Bericht zwei Löcher in die Wand eines der Tanks geschlagen. Eine Kugel sei gar in den Tank eingedrungen, habe aber kein Feuer und keine Explosion ausgelöst.

Die Tanks befinden sich rund 600 Meter vom Mandalay Bay Resort entfernt, von wo aus Paddock sein Massaker verübte. Die Schüsse auf die Tanks könnten auch der Grund für das zweite zerborstene Fenster in Paddocks Ecksuite sein. Vom einen Fenster aus (auf dem Bild links) konnte der Schütze gut die Tanks unter Beschuss nehmen, während es nicht optimal gelegen ist, um auf das Festival-Areal zu zielen.

Beschwerde wegen Lärm

In der Nacht vor der Schießerei hat sich der Todesschütze von Las Vegas offenbar über den Lärm eines Hotelgastes von der 31. Etage – exakt unter seinem eigenen Zimmer – beklagt, wie die «New York Times» berichtete.

Sicherheitsbeamte hätten am Sonntagmorgen um 1:30 Uhr an seine Zimmertür geklopft und ihn gebeten, die Musik – Country-Musik – abzuschalten, sagte der betroffene Gast, Albert Garzon, ein Restaurantbesitzer aus San Diego. Als Garzon danach fragte, woher die Beschwerde komme, sagte der Wachmann: «Vom Gast über ihnen.»

Foto rührt die Welt

Dieses Foto berührt die Welt. Geschossen hat es der Getty Images-Fotograf David Becker, kurz nachdem Paddock das Feuer eröffnet hatte. Es zeigt, wie sich ein Mann schützend auf eine Frau legt. «Kurze Zeit darauf standen sie auf und flüchteten», berichtete Becker später.

Schüsse auf Sicherheitsmann

Sheriff Joseph Lombardodie erklärte, dass die Überwachungskameras, die Paddock in seinem Zimmer aufgestellt hatte, nichts aufgenommen hatten. Der Schütze hatte zudem eine Kamera im Türspion angebracht. Ob und was diese aufgenommen hatte, teilte Lombardo zunächst nicht mit. Der Sheriff sagte, der erste Schuss sei im 22.05 Uhr gefallen, der letzte zehn Minuten später.

Nach Ansicht der Ermittler hatte der Schütze rund 200 Schuss in den Flur vor seinem Zimmer abgegeben als sich ein Sicherheitsmann der Tür näherte. Dieser wurde am Bein getroffen, überlebte aber. «Sein Mut war außerordentlich», sagte Lombardo über den Hotelangestellten. Paddock verletzte den Mann als er durch die Hoteltür in den Gang schoss. Dennoch half der Sicherheitsmann der Polizei mit der Evakuation von Hotelgästen aus dem 342 Stock des Mandalay Bay Resorts. Laut der Los Angeles Times hat der Sicherheitsmann möglicherweise das Massaker gestoppt, weil er die Aufmerksamkeit des Schützen auf sich zog.

Lomardo sagte außerdem, er gehe davon aus, dass Paddock geplant habe, zu entkommen. Worauf er diese Annahme stützt, sagte er nicht. Polizisten fanden den 64-Jährigen tot, er hatte sich selbst erschossen.

Mexiko und Japan kondolieren

Die Regierungschefs von Japan und Mexiko haben US-Präsident Donald Trump nach dem Massaker von Las Vegas ihr Beileid ausgesprochen. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe riefen nach Angaben des Weißen Hauses Trump an, um ihr Mitgefühl für die Todesopfer auszudrücken.

In dem Telefonat habe Trump zudem den «Ausdruck von Dank» des mexikanischen Präsidenten für die US-Hilfe nach dem verheerenden Erdbeben «begrüßt», hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses. Abe und Trump verständigten sich darauf, noch vor dem Besuch Trumps in Asien im November über Themen wie den Konflikt um Nordkorea zu sprechen, wie das Weiße Haus mitteilte.

Anderes Zimmer gemietet

Der Todesschütze von Las Vegas, Stephan Paddock, hat laut Sheriff Joseph Lombardo ein Hotelzimmer bereits während eines anderen Musikfestivals zwischen dem 22. und 24. September angemietet gehabt. Beim «Life is Beautiful»-Festival traten Chance the Rapper, Muse, Lorde und Blink-182 auf. Paddock hatte ein Zimmer im Ogden Hotel angemietet, das gegenüber der Konzertfläche steht.


Newsticker, 4. Oktober:

Bizarrer Moment

Ein Video auf Twitter zeigt die Situation just nach den ersten Schüssen in Las Vegas. Die Reaktion einer Gruppe im Vordergrund lässt darauf schließen, wie chaotisch und verwirrend die ersten Momente gewesen sein müssen: Eine Gruppe von mindestens fünf Personen (im Vordergrund in der Mitte) bleibt an Ort und Stelle stehen, während die restlichen Besucher flüchten und nur wenige Meter von ihnen entfernt vorbeirennen.

Video aus Paddocks Hotelzimmer

Ein Hotelgast hatte in Las Vegas mit seiner Frau im selben Zimmer wie später Stephen Maddock residiert. Die Suite 135 befindet sich im 32. Stockwerk des Mandalay Bay. Nach dem Blutbad vom Sonntag hat er seine Videoaufnahme des Hotelzimmers im Internet veröffentlicht.

Rezept für Psychopharmaka

Stephen Paddock bekam am 21. Juni 50 Stück 10-Milligramm-Diazepam-Tabletten verschrieben. Dies berichtet das Las Vegas Review Journal.

Das Medikament gehört zur Gruppe der Benzodiazepine und wird zur Behandlung von Angst, epileptischen Anfällen und als Schlafmittel eingesetzt. Ein unterschwelliges Aggressionsproblem könne durch die Einnahme dieses Medikaments verstärkt werden, erklärt ein Arzt auf dem US-Portal. Ob Paddock zum Zeitpunkt der Tat unter Einfluss von Diazepam stand, ist noch nicht geklärt.

Bodycam-Video

«Runter, runter!» Die Polizei hat Aufnahmen von Bodycams veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie die Einsatzkräfte zum Hotel vordringen, während Stephen Paddock aus dem 32. Stock feuert.

Gerät, um schneller zu töten

Stephen Paddock hat zwölf Waffen mit sogenannten Bump Stocks ausgerüstet, wie die «New York Times» berichtet. Das Gerät ermöglicht mehrere Hundert Schüsse pro Minute – auch bei halbautomatischen Waffen.

Bump Stocks sind ab 99 Dollar legal im Handel erhältlich.

Freundin in die USA zurückgekehrt

Nach dem Massaker in Las Vegas ist die Freundin des Todesschützen von den Philippinen in die USA zurückgekehrt. Die 62-jährige Marilou Danley sei am Dienstagabend am Flughafen von Manila in ein Flugzeug nach Los Angeles gestiegen, sagte eine Sprecherin der philippinischen Einwanderungsbehörde am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Laut Luftfahrt-Webseiten ist die Maschine bereits in den USA gelandet.

Die US-Ermittler erhoffen sich von der Australierin Aufklärung über die Motive des 64-jährigen Stephen Paddock, der am Sonntagabend von seinem Hotelzimmer in Las Vegas aus 58 Besucher eines Country-Festivals erschoss und hunderte verletzte. Danley war zur Tatzeit nicht in den USA. Australischen Medienberichten zufolge war sie mit Freundinnen im Urlaub auf den Philippinen. Danley sei im September eingereist, bestätigte ein Sprecher der philippinischen Bundespolizei NBI. Später habe sie dort eine Überweisung in Höhe von 100.000 Dollar von Paddock erhalten.

Das FBI habe mit dem philippinischen Interpol-Büro zusammengearbeitet, um Danley ausfindig zu machen, sagte der Polizeisprecher. Für das FBI sei sie eine «Person von Interesse», sie gelte nicht zwangsläufig als verdächtig. Die Australierin, die philippinische Wurzeln haben soll, wanderte vor rund 20 Jahren in die USA ein, um im Casino zu arbeiten. In Mesquite, dem Wohnort des 64-jährigen Todesschützen, soll Danley zusammen mit Paddock in einem Haus gelebt haben.


Newsticker, 3. Oktober:

Trump kommt

US-Präsident Donald Trump wird Las Vegas heute besuchen und dabei auch mit Angehörigen der Opfer zusammenkommen. Dieser erklärte: «Wir werden mit der Zeit über Waffengesetze sprechen.» Der Republikaner hatte sich in der Vergangenheit – vor seiner Bewerbung ums Präsidentenamt – für «vernünftige begrenzte» Waffenkontrollmaßnahmen ausgesprochen. Dann schwenkte er aber um, wohl auch mit Blick auf die mächtige Waffenlobby-Organisation NRA.

Geleakte Fotos

Neue Bilder zeigen die Suite des Schützen von Las Vegas gleich nachdem die Polizei diese gestürmt hat. Auf dem Boden liegt eine Leiche, bei der es sich um den 64-jährigen Stephen Paddock handeln soll. Die Bilder, welche offenbar gleich nach dem Zugriff der Polizei gemacht wurden, hat die «Daily Mail» veröffentlicht.

Trump hat «keine Ahnung»

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem Todesschützen von Las Vegas und der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Auf die Frage eines Journalisten, ob er das Bekenntnis der Jihadistengruppe für echt halte, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One: «Ich habe keine Ahnung.»

Kameras im Hotelzimmer

Der 64-jährige Todesschütze hatte Kameras in seinem Hotelzimmer aufgestellt. Auch außerhalb des Zimmers platzierte Stephen Paddock Kameras. Das gab die Polizei in Las Vegas bekannt.

«Ich vermute, der Täter wollte so überwachen, ob die Polizei im Anmarsch ist», sagte der Bezirks-Sheriff Joseph Lombardo. Das FBI habe die Kameras konfisziert und mitgenommen, sagte Lombardo weiter.

Umstrittenes Gesetzesvorhaben

Nach dem Blutbad von Las Vegas hat der US-Kongress ein umstrittenes Gesetzesvorhaben zum Waffenrecht auf Eis gelegt – der Entwurf zielt darauf ab, den Kauf von Schalldämpfern zu erleichtern.

Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, sagte am Dienstag in Washington, eine Abstimmung über das Vorhaben sei vorerst nicht angesetzt. Er wisse nicht, wann das Votum stattfinden solle, fügte der Republikaner hinzu.

Trump äußert sich

US-Präsident Donald Trump hat den Heckenschützen von Las Vegas als «krank» und «wahnsinnig» beschrieben. Der Täter habe «viele Probleme» gehabt, sagte Trump am Dienstag in Washington kurz vor seinem Abflug zur Karibikinsel Puerto Rico, wo er sich ein Bild von den dortigen Sturmschäden machen wollte. Der Schütze sei ein «sehr, sehr krankes Individuum» gewesen.

Die Ermittler äußerten sich hingegen bislang nicht öffentlich zum Geisteszustand des 64-jährigen Stephen Paddock, der mindestens 59 Konzertbesucher erschossen und sich anschließend selbst getötet hatte.

Blick ins Hotelzimmer

Am Donnerstag hatte Stephen Paddock in der Suite Nummer 135 des Mandalay Bay eingecheckt. Am Sonntag hatte er von hier Dutzende Menschen getötet. «Bild» und «Boston 25» zeigen exklusive Bilder aus dem Zimmer.

Auf einem Foto ist ein Gewehr auf einem Ständer zu sehen. Auf einem anderen zahlreiche Patronenhülsen auf dem Teppichboden.

Noch mehr Waffen

Bei einer Razzia in einem der Privathäuser des 64-jährigen Stephen Paddock in der Stadt Mesquite seien 19 Schusswaffen, tausende Schuss Munition sowie die Sprengstoffe Tannerit und Ammoniumnitrat sichergestellt worden, sagte Sheriff Joseph Lombardo am Montag in Las Vegas. In dem Hotelzimmer in Las Vegas, von dem aus Paddock auf die Besucher eines Freiluftkonzerts geschossen hatte, entdeckten Ermittler inzwischen 23 Schusswaffen, wie CNN berichtet – zuvor war von 16 die Rede gewesen.

Das zweite Privathaus des Mannes in der Stadt Reno solle ebenfalls durchsucht werden. Hinweise auf Verbindungen zur Jihadistenmiliz IS, die die Tat für sich reklamierte, seien nicht gefunden worden, sagte der Sheriff.

Motiv noch immer unklar

Das Motiv des mutmaßlichen Täters bleibt zunächst komplett im Dunkeln. Er könne derzeit nicht in den «Kopf eines Psychopathen» sehen, so Sheriff Joseph Lombardo. US-Justizminister Jeff Sessions ordnete für die Ermittlungen Unterstützung von FBI und anderen Bundesbehörden an.

Waffenarsenal

Im Hotelzimmer des mutmaßlichen Todesschützen seien mindestens 16 Waffen gefunden worden, teilten Behörden mit.

Zudem seien zwei Vorrichtungen gefunden worden, mit denen eigentlich halbautomatische Waffen automatisch Schüsse abfeuern.

Im Auto des Rentners wurden mehrere Pfund Ammoniumnitrat gefunden, mit dem Sprengsätze hergestellt werden können, wie Sheriff Joseph Lombardo am Montag mitteilte.


Newsticker, 2. Oktober:

23.59 Uhr

Wenige Stunden nach den tödlichen Schüssen in Las Vegas werden immer mehr Details über den mutmasslichen Schützen Stephen Paddock bekannt. Er sei ein Multimillionär gewesen, der viel Geld in Casinos ausgegeben und häufig gratis Übernachtungen in den Hotels bekommen habe, teilte der Bruder des Mannes, Eric Paddock, am Montag Journalisten mit.

23.06 Uhr

Waffenverkäufer Chris Sullivan von Guns & Guitars hat sich in einem Statement zum Massaker in Las Vegas geäußert: «Mr. Paddock war ein Kunde und erwarb Schusswaffen aus unserem Laden.» Alle vom Gesetz vorgeschriebenen Abklärungen seien befolgt worden. «Es gab keine Anzeichen oder Gründe zu glauben, dass er instabil oder nicht geeignet (für den Waffenbesitz) gewesen wäre.» Sullivan gab an, mit den Ermittlern zu kooperieren.

22.10 Uhr

Die Forderungen nach schärferen Waffengesetzen in den USA mehren sich. «Wir dürfen nicht taub sein bei solchen Massakern, die so viele Leben in so kurzer Zeit auslöschen können», teilte die Senatorin des Bundesstaats Kalifornien, Dianne Feinstein, mit.

«Es sollte jeden Amerikaner schockieren, dass jedes Individuum mit leichtem Zugang zu Waffen und Munition, solche Verwüstungen auslösen kann.» Die Demokratin rief zum «tiefen Nachdenken» über die Umstände auf und forderte, Konsequenzen zu ziehen. Auch weitere Demokraten forderten härtere Waffengesetze. Elizabeth Warren, Senatorin des Bundesstaats Massachusetts, betonte: «Gedanken und Gebete sind nicht genug.» Tragödien wie in Las Vegas seien viel zu oft passiert. «Wir brauchen eine Debatte, wie die Waffengewalt zu stoppen ist.»

US-Präsident Donald Trump hält eine Debatte über das Waffenrecht gemäß seiner Sprecherin für verfrüht. «Es gibt eine Zeit und einen Ort für eine politische Debatte, aber jetzt ist die Zeit, um als Land zusammenzustehen», sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders. Zunächst gelte es, Überlebende zu trösten und um die Opfer zu trauern, sagte Sanders.

21.27 Uhr

«Es hat nie aufgehört. Immer mehr Tragen mit Verletzten kamen herein», sagt Dr. John Fildes vom University Medical of Southern Nevada zu CNN.

Acht Operationssäle seien gleichzeitig in Betrieb gewesen, erzählt Dr Jay Coates vom UMC trauma center. Er arbeite seit 17 Jahren in Las Vegas. So viele Patienten auf einmal habe er aber noch nie gesehen.

21.16 Uhr

Der Vater von Stephen Paddock sei Bankräuber gewesen. Der Name von Benjamin Hoskins Paddock habe sogar auf der «Most wanted»-Liste des FBI gestanden, sagt Stephen Paddocks Bruder, Eric Paddock, in einem Interview.

«Wir kannten ihn nicht. (...) Er sass im Gefängnis und er brach aus dem Gefängnis aus.» In alten Zeitungsartikeln wird der «dreifache Bankräuber» als «bewaffnet» und «gefährlich» beschrieben, schreibt «NBC News».

20.53 Uhr

US-Präsident Donald Trump hält mit Ehefrau Melanie sowie mit Vizepräsident Mike Pence und dessen Ehefrau Karen eine Schweigeminute vor dem Weißen Haus.

20.27 Uhr

Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit Entsetzen auf den Angriff in Las Vegas reagiert. Das Verbrechen, dem Dutzende «friedlicher Zivilisten» zum Opfer fielen, sei «entsetzlich in seiner Grausamkeit», erklärte Putin in einem Beileidstelegramm an US-Präsident Donald Trump. Den Opfern des Angriffs und ihren Angehörigen sprach er dem Kreml zufolge sein Mitgefühl aus.

19.04 Uhr

In 31 Sekunden soll der Schütze 280 Schüsse abgefeuert haben. Zu diesem Schluss kommt ein Journalist, der Audio-Dateien ausgewertet hat.

18.06 Uhr

Das FBI findet keine Verbindung des Schützen zu einer terroristischen Organisation.

17.46 Uhr

Auf einer örtlichen Pressekonferenz gibt Sheriff Joe Lombardo neue Opferzahlen bekannt. Ihm zufolge sind 58 Menschen getötet, 515 weitere verletzt worden.

17.30 Uhr

Der Schütze könnte die Tat bereits länger geplant haben. Bereits am 28. September hatte er sich das Hotelzimmer im Mandalay Bay gemietet.

17.27 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat das Massaker verurteilt. Der Mord an mindestens 50 Menschen sei ein «reiner Akt des Bösen», sagte Trump in Washington. Die Nation sei in Betroffenheit, Schock und Trauer vereint. Er werde am Mittwoch nach Las Vegas reisen und mit Angehörigen und Helfern sprechen, kündigte der Präsident an. Zuvor hatte er bereits auf Twitter «wärmste Anteilnahme und Mitgefühl» geäußert.

Trump lobt die «wunderbare» Arbeit der Polizei. Die schnelle Reaktion habe Leben gerettet. Zudem hat er angeordnet, die Flaggen der öffentlichen Gebäude auf Halbmast zu setzen.

16.39 Uhr

Bei der Versorgung der Verwundeten kommt es zu Problemen, Blutkonserven werden knapp.

16.25 Uhr

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat über ihr Sprachrohr Amak das Massaker für sich reklamiert. Der 64-jährige Schütze Stephen Paddock sei vor mehreren Monaten zum Islam konvertiert und sei zu einem Soldaten des IS geworden, berichtete Amak. Beweise dafür legte die Terrormiliz allerdings nicht vor.

16.16 Uhr

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat sich auf Twitter zum Massaker geäußert: «Michelle und ich beten für die Opfer in Las Vegas. Unsere Gedanken sind bei ihren Familien und allen, die eine weitere sinnlose Tragödie aushalten müssen.»

16.14 Uhr

«Ich bete für all die unschuldigen Opfer in Las Vegas und ihre Familien – Céline», schreibt Sängerin Céline Dion auf Twitter.

15.47 Uhr

Unter den Toten ist ein Polizist. Er sei zum Zeitpunkt der Schüsse nicht im Dienst gestanden, teilt die Polizei mit.

Der mutmaßliche Todesschütze von Las Vegas, Stephen Paddock, hat sich nach Angaben der Polizei wohl selbst getötet. «Wir glauben, dass er sich selbst das Leben genommen hat, bevor wir eingedrungen sind», erklärte Bezirkssheriff Joseph Lombardo. Der Schütze habe mehr als zehn Gewehre gehortet.

15.17 Uhr

Die Zahl der Verletzten wurde korrigiert. 406 Menschen seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei mit. Zuvor hieß es, bei dem Angriff seien mehr als 50 Menschen getötet und rund 200 weitere verletzt worden.

14.49 Uhr

Sheriff Kevin McMahill schildert auf CNN, wie der Täter neutralisiert wurde. Schon kurz nachdem der Täter zu schießen begonnen hatte, seien Polizisten ins Mandalay Resort eingedrungen und hätten den Aufenthaltsort des Schützen ausfindig machen können.

Ein Team der Polizei Sondereinheit SWAT sprengte dann einen Zugang zum Zimmer, in dem sich der Schütze im 32. Stock aufhielt. Ob der Täter daraufhin von einem Polizisten erschossen wurde oder ob er sich eventuell selber erschoss, konnte Sheriff McMahill nicht mit Sicherheit sagen. Der Mann habe aber Schusswunden aufgewiesen.

Der Täter, Stephen Paddock, hatte offenbar keine kriminelle Vorgeschichte. Außer einem Verkehrsdelikt wurde er nicht polizeilich aktenkundig, sagt Sheriff McMahill auf CNN. McMahill bestätigt auch, dass der Schütze mindestens acht Feuerwaffen in dem Hotelzimmer dabei hatte; welchen Typs sie waren, konnte McMahill nicht sagen.

14.40 Uhr

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat sich nach den tödlichen Schüssen auf die Besucher eines Freiluftkonzerts in Las Vegas auf Twitter «fassungslos und tief erschüttert» geäußert.

Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Washington seien in engem Kontakt mit den US-Behörden. Zu möglichen deutschen Opfern könne zur Zeit noch keine Auskunft gegeben werden.

14.07 Uhr

Nach den tödlichen Schüssen auf die Besucher eines Freiluftkonzerts in Las Vegas hat US-Präsident Donald Trump den Opfern und ihren Angehörigen sein «aufrichtiges Beileid» bekundet. Sein Mitgefühl und seine Gedanken seien bei den Opfern der «entsetzlichen Schießerei in Las Vegas» und ihren Familien, erklärte Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders erklärte in Washington, der Präsident sei über die schreckliche Tragödie informiert worden. «Wir verfolgen genau die Lage und bieten allen örtlichen und staatlichen Behördenvertretern unsere Unterstützung an», erklärte sie weiter. Alle «Gedanken und Gebete» seien mit den Betroffenen.

14.01 Uhr

Der Angriff auf das Country-Festival in Las Vegas ist das schlimmste Schusswaffenmassaker in der jüngeren US-Geschichte. Mindestens 50 Menschen wurden getötet und damit einer mehr als bei der Attacke auf den Schwulenclub «Pulse» in Orlando im Jahr 2016.

12.43 Uhr

Bei dem Angriff auf ein Freiluftkonzert in Las Vegas sind nach neuen Angaben mehr als 50 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden.

12.34 Uhr

Augenzeugen berichten über die grauenhaften Szenen.

12.32 Uhr

Der Schütze von Las Vegas soll ein 64-jähriger Weißer namens Stephen Paddock sein, berichtet der US-Sender NBC News. Offiziell bestätigt ist dies noch nicht. Die Polizei hatte lediglich mitgeteilt, dass der Täter ortsansässig gewesen sei. Die Polizei sucht die Begleiterin des Täters, Marilou Danley und nach zwei Fahrzeugen. «Wir sind ziemlich sicher, dass zurzeit außer der gesuchten Frau keine Gefahr mehr besteht», sagt Lombardo.

11.23 Uhr

Das Festival-Gelände wurde auf einem Parkplatz gegenüber vom Mandalay Bay Resort und dem pyramidenförmigen Luxor Resort & Casino eingerichtet. Als die Schüsse fielen sollen 30.000 Menschen dort gewesen sein.

11.20 Uhr

Die Behörden in Las Vegas waren laut foxnews.com vor allfälligen Gefahren gewarnt, dass die Stadt ins Visier der Terrormiliz Islamischer Staat geraten könnte: Ein im Mai 2017 veröffentlichtes Propaganda-Video zeigt Aufnahmen des Las Vegas Strip, der für seine Vielzahl von Luxushotels und Casinos berühmt ist.

Die Polizei geht aber nicht von einem extremistischen Hintergrund aus. Der mutmaßliche Täter habe nach ersten Erkenntnissen keine Verbindungen zu militanten Gruppen gehabt, erklärte ein Polizeivertreter.

11.15 Uhr

Der Angriff auf die Besucher des Country-Music-Festivals «Route 91 Harvest» begann, als der Sänger Jason Aldean gerade seinen Auftritt hatte. Aldean war der Headliner am letzten Abend des dreitägigen Festivals. Das Konzert war ausverkauft.

Der 40-jährige Aldean ist ein bekannter Country-Musiker. Er hat sieben Alben und 24 Singles bei Broken Bow Records veröffentlicht. Seine Alben haben jeweils mindestens eine einfache Platin-Auszeichnung erhalten. Aldean ist verheiratet und hat zwei Töchter aus erster und einen Sohn aus zweiter Ehe.

Aldean ist laut der Internetseite «The Hollowverse», die die religiösen und politischen Ansichten von einflussreichen Personen untersucht, als nicht religös und nicht explizit politisch eingestuft worden. Er singt zwar für das ländliche Amerika und die einfachen Leute, unter seinen Fans seien viele Anhänger der Republikaner, er selber habe sich aber nie explizit zu dieser Partei bekannt.

10.45 Uhr

Bei dem Angriff in Las Vegas sind nach Polizeiangaben mehr als 20 Menschen von Schüssen getötet worden. Mehr als 100 wurden verletzt. Der Schütze feuerte vom 32. Stockwerk eines Hotel an der berühmten Casino-Meile aus auf Besucher eines Konzerts. Er sei gestellt und getötet worden. Wie auf einer Pressekonferenz weiter mitgeteilt wurde, sucht die Polizei nach einer Frau, die den Schützen begleitet haben soll.

Beim Täter handelt es sich nach Angaben von Joe Lombardo von der Polizei Los Angeles um einen ortsansässigen Mann. Seinen Namen will die Polizei noch nicht bekannt geben. Die Polizei sucht die Begleiterin des Täters, Marie-Lou Danley.

«Wir sind ziemlich sicher, dass zurzeit außer der gesuchten Frau keine Gefahr mehr besteht», sagt Lombardo. Die Polizei bestätigt 20 Tote und mehr als 100 Verletzte.

Die Ermittler suchen auch nach zwei Autos, einem Honda und einem Chrysler.

9.18 Uhr

Die Polizei hat einen Verdächtigen außer Gefecht gesetzt. Ein Verdächtiger liege am Boden, sagte Polizeisprecher Steve Gomez vor Journalisten. Nähere Angaben dazu machte er nicht.

Die Polizei rief die Bevölkerung über Twitter dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und dem Flughafen zu meiden. Die Polizei meldete, dass einige Flüge umgeleitet worden seien. Der Boulevard der Metropole sei gesperrt worden. Weitere Informationen will die Polizei in Kürze bekanntgeben.

9.15 Uhr

Einem Krankenhaus zufolge mindestens zwei Menschen getötet worden. 24 weitere würden wegen Schussverletzungen behandelt, sagte ein Kliniksprecher. Die Anzahl Opfer könnte schnell steigen. Sängerin Sia tweetet, es gäbe bereits 20 Tote.

8.48 Uhr

Ein weiteres Video zeigt, wie die Konzertbesucher in Deckung vor den Schüssen gehen.

8.19 Uhr

Sind Sie vor Ort und können Informationen zu den Vorfällen liefern? Schreiben Sie uns: web@lessentiel.lu.

8.15 Uhr

Country-Sänger Jake Owen:

8.01 Uhr

US-Medien berichten über eine Schießerei mit mehreren Opfern in Las Vegas. Die Polizei sei mit einem massiven Polizeieinsatz rund um das Casino Mandalay Bay vor Ort. Dort findet derzeit ein dreitägiges Countryfestival statt. Personen, die den Polizeifunk abhören, berichten von bis zu drei Scharfschützen, die aus einem Hotelzimmer auf Menschen schießen würden. Unter den Opfern würde sich auch ein Polizeibeamter befinden, heißt es.

Videos von Augenzeugen zeigen chaotische Szenen. Zahlreiche Schüsse sind zu hören, möglicherweise aus Maschinenpistolen oder -gewehren.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • iron am 05.10.2017 14:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    342.stock hmmm ziemlich hohes hotel ^^

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  • iron am 05.10.2017 14:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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