«Panama Papers»

20. Dezember 2017 17:16; Akt: 21.12.2017 09:09 Print

CSSF bestraft neun Luxemburger Firmen

LUXEMBURG – Nach mehrmonatigen Ermittlungen im Anschluss an den «Panama Papers»-Skandal hat die Finanzaufsicht CSSF neun Unternehmen in Luxemburg mit Strafen belegt.

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Die «Panama Papers» enthüllten 2016 einen globalen Steuerskandal.

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Die luxemburgische Finanzaufsichtsbehörde CSSF leitete nach Bekanntwerden der «Panama Papers»-Affäre im April 2016 eine eigene Untersuchung über dubiose Verbindungen zwischen Finanzfirmen in Luxemburg und der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca beziehungsweise Panama ein. Nun liegt das Ergebnis vor.

Im Anschluss an die mehr als einjährige Untersuchung und der Versendung eines Fragebogens an 73 Banken, die Vermögensverwaltung anbieten, wurden nun administrative Sanktionen verhängt. Auf insgesamt neun im Finanzsektor tätige Unternehmen, darunter vier Banken, kommen Geldbußen in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro zu. Dazu zählen: CA Indosuez Wealth, DNB Luxembourg SA, Nordea Bank SA, Novo Banco SA, Experta Corporate and Fund Services SA, Link Corporate Services SA, Maitland Luxembourg SA, Pure Capital SA und Victory Asset Management SA.

(L'essentiel)

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