08. Oktober 2014 17:42; Akt: 08.10.2014 19:05 Print

Andy Schleck gibt Karriereende bekannt

Die Einladung seines Rennstalls Trek Factory Racing zu einer Pressekonferenz am Donnerstag ließ es vermuten, jetzt ist es gewiss: Andy Schleck hört auf.

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Bei der Tour de France 2010 stand Andy Schleck in Paris auf dem Podium auf Platz 2. 2012 wurde ihm nachträglich der Sieg wegen einer Dopingsperre von Alberto Contador zugesprochen. (Bild: DPA)

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Andy Schleck beendet nach mehreren schwierigen Jahren seine Karriere. Das wird der Radprofi nach Informationen von L'essentiel diesen Donnerstag offiziell bekanntgeben. Das Team Trek, das den Vertrag von Andys Bruder Fränk Anfang September verlängert hatte, wird dies nicht bei Andy tun.

Die Karriere des jüngeren Schleck-Bruders hatte brillant begonnen, doch nach mehreren Verletzungen konnte er in den vergangenen drei Saisons keinen bedeutenden Erfolg mehr einfahren.

Im Trikot von Trek konnte Schleck im Jahr 2014 nicht überzeugen. Das 49. Amstel Gold Race musste er vorzeitig beenden, auch bei der Tour de France im Juli musste der Mondorfer nach einem Sturz aufgeben. Wegen einer schweren Knie-Verletzung verpasste der 29-Jährige auch die zweite Hälfte der Saison.

Neben seinem nachträglichen Tour-de-France-Sieg, den er wegen der Dopingsperre von Alberto Contador erhielt, gewann Andy Schleck in seiner Karriere den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich (2009). Er trug dreimal das Gelbe Trikot bei der Tour und beim Giro d’Italia. 2009 gewann er die luxemburgischen Radmeisterschaften.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christopher am 08.10.2014 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde es sehr schade, dass Andy keine Rennen mehr bestreiten wird. Wahrscheinlich wird er diese Art des Karriereendes als Niederlage empfinden. Dabei kann er jetzt ohne dauernde Beobachtung dass tun, was ihm vermutlich immer noch Spaß macht: Fahrrad fahren und v.a. sich um seine Frau und sein Kind kümmern. Und wenn ihn in ein paar Jahren die Langeweile überfällt bzw. der Ehrgeiz packt, kann er immer noch was anderes machen. Die Welt steckt voller 1000 Möglichkeiten.

  • Haagen Nic am 08.10.2014 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ihm winkt mit Sicherheit eine sichere Zukunft. Dort wo ich einst meine Pflicht tat, war es genau so. Können war nicht gefragt, Hauptsache er passte ins Konzept als Ikone dann zeigte man sich gerne neben ihm und liess die anderen im Schatten stehen die wo die Arbeit im Betrieb zu bewältigen hatten. Sportler können Sprachprobleme oder sonstige haben, sie werden in die Heldenverehrung gehoben und können über dich bestimmen, so bei mir. Das sollte nicht so bei Schleck sein. Aber????

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  • Christopher am 08.10.2014 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde es sehr schade, dass Andy keine Rennen mehr bestreiten wird. Wahrscheinlich wird er diese Art des Karriereendes als Niederlage empfinden. Dabei kann er jetzt ohne dauernde Beobachtung dass tun, was ihm vermutlich immer noch Spaß macht: Fahrrad fahren und v.a. sich um seine Frau und sein Kind kümmern. Und wenn ihn in ein paar Jahren die Langeweile überfällt bzw. der Ehrgeiz packt, kann er immer noch was anderes machen. Die Welt steckt voller 1000 Möglichkeiten.

  • Haagen Nic am 08.10.2014 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ihm winkt mit Sicherheit eine sichere Zukunft. Dort wo ich einst meine Pflicht tat, war es genau so. Können war nicht gefragt, Hauptsache er passte ins Konzept als Ikone dann zeigte man sich gerne neben ihm und liess die anderen im Schatten stehen die wo die Arbeit im Betrieb zu bewältigen hatten. Sportler können Sprachprobleme oder sonstige haben, sie werden in die Heldenverehrung gehoben und können über dich bestimmen, so bei mir. Das sollte nicht so bei Schleck sein. Aber????