Aufbau an der Luxexpo

17. September 2015 17:18; Akt: 17.09.2015 17:27 Print

Cahen plant 400 Feldbetten für den Notfall

LUXEMBURG - Integrationsministerin Corinne Cahen bestätigt, dass in der Luxexpo derzeit ein Flüchtlingscamp vorbereitet wird. Es soll aber noch leer bleiben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Halle 6 der Luxexpo auf dem Kirchberg ensteht derzeit ein Flüchtlingslager. Doch erstmal werden dort keine Flüchtlinge wohnen. «Im äußersten Notfall kann die Halle als Unterkunft genutzt werden, falls die anderen Standorte nicht mehr ausreichen», heißt es vom Integrationsbüro Olai.

Integrationsministerin Corinne Cahen bestätigt, dass die Messehalle bereits eingerichtet wurde. «Es stehen schon Feldbetten und Container mit Duschen und Toiletten.» Für ungefähr 400 Menschen ist bereits Platz. Auch Zelte werden Mitte der kommenden Woche erwartet. «Damit die Flüchtlinge etwas Privatsphäre haben.» Den ganzen Donnerstag waren Zivilschutz und Armee mit Fahrzeugen rund um die Halle im Einsatz.

«Was, wenn plötzlich 200 da sind?»

Langsam aber sicher wollte man sich auf den unwägbaren Flüchtlingsstrom vorbereiten. Bei rund 30 Flüchtlingen pro Tag sei es nicht absehbar, wie lange die bereits bereitstehenden Unterkünfte im Land ausreichen. «Was machen wir, wenn plötzlich 200 auf einmal da sind?», fragt Cahen. Doch wann und ob die Messehalle überhaupt Flüchtlinge aufnimmt, sei unmöglich abzuschätzen. Gewappnet sei man jedenfalls.

Derzeit entwirft das Rote Kreuz in Luxemburg einen Plan, um die Verteilung der Einreisenden zu koordinieren. In dessen Rahmen soll auch eine allgemeine Anlaufstation errichtet werden.

Warum sich die Luxexpo im Zuge der Aufbauarbeiten in Schweigen hüllte und das Integrationsbüro zuerst sogar dementierte, kann Cahen nicht erklären. «Ich kommuniziere so etwas einfach offen. Ich sage, wie es ist.» Klar scheint, dass die Verantwortlichen im Land mit weiteren Flüchtlingsströmen rechnen.

(jm/fl/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Greiber am 17.09.2015 22:51 Report Diesen Beitrag melden

    was machen wir,wenn auf einmal plötzlich 200 da sind?fragt Frau Cahen. In der Türkei warten noch 2 Millionen und in Afganistan wurden 1 Million Pässe ausgestellt,die werden sich alle auf den Weg machen .Die Eu hat mit 160000 gerechnet und sicher mal wieder eine 0 vergessen und aus dem Krisenmeeting wird ein Abendessen

  • becker francois. am 17.09.2015 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    wie wäre es mal frau cahen wenn jemand sich um die zeltenden luxemburger in bonneweg bemühen würde,weil für die gibt es auch winter

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Greiber am 17.09.2015 22:51 Report Diesen Beitrag melden

    was machen wir,wenn auf einmal plötzlich 200 da sind?fragt Frau Cahen. In der Türkei warten noch 2 Millionen und in Afganistan wurden 1 Million Pässe ausgestellt,die werden sich alle auf den Weg machen .Die Eu hat mit 160000 gerechnet und sicher mal wieder eine 0 vergessen und aus dem Krisenmeeting wird ein Abendessen

  • becker francois. am 17.09.2015 18:11 Report Diesen Beitrag melden

    wie wäre es mal frau cahen wenn jemand sich um die zeltenden luxemburger in bonneweg bemühen würde,weil für die gibt es auch winter

    • boien am 18.09.2015 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      an dann kennt nach derbei dass eng utopesch virstellung do ass den flüchlingen en arbecht ze gin wat machen mer dann mat diénen arbechtslosen déi mer schon hunn also verarschen kann ech mech selwer dat gehiirloos gebradels do vun dién verschiide léit geeht mer sou lues op de saack

    einklappen einklappen