Schiedsrichter

13. Juli 2018 12:56; Akt: 13.07.2018 13:10 Print

Schlechtes Omen für Frankreich

Es gäbe bessere Omen für Frankreichs Titel-Hoffnungen: Wie bei der letzten Final-Niederlage 2006 der Franzosen ist wieder ein Schiedsrichter aus Argentinien beim Endspiel dabei.

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Dieser Kopfstoß ging 2006 um die Welt und war das Ende der französischen Titelhoffnungen. (Bild: DPA/wdr)

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Ein argentinischer Schiedsrichter bereitet nach dem WM-Trauma 2006 noch so manchem Franzosen Kopfzerbrechen. Vor zwölf Jahren konnte sich Frankreich unter Leitung von Horacio Elizondo im Finale von Berlin nicht gegen Italien durchsetzen.

Und besonders Kylian Mbappé hat auch bei dieser WM bereits keine guten Erfahrungen mit Nestor Pitana, dem Endspiel-Schiedsrichter am Sonntag, gemacht. «Während des ganzen Matches hat er nicht aufgehört mit mir zu reden», berichtete Mbappé nach dem 2:0-Sieg gegen Uruguay im Viertelfinale. «Ich habe ihm gesagt: «Hör damit auf.» Ich denke, er hatte etwas gegen mich.»

Fanbase im Internet

Bei seinen bisherigen vier Einsätzen während des Turniers wusste Pitana aber zu überzeugen. Im Internet wird der 42 Jahre alte Sportlehrer mit dem lichten Haupthaar für seine ausladende Gestik und ausdrucksstarke Mimik von Fans gefeiert. Beim Confed Cup vor einem Jahr pfiff er den 4:1-Sieg der deutschen Weltmeister gegen Mexiko.

Pitana ist erst der vierte Schiedsrichter, dem nach dem Auftritt beim Eröffnungsspiel auch die Ehre des Finals zuteil wird. Der bislang letzte Referee, der dieses Double schaffte: Elizondo.

(L'essentiel/dpa)

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