Banken in Luxemburg

03. August 2021 15:31; Akt: 03.08.2021 15:35 Print

Bargeld wird seit der Pandemie weniger genutzt

LUXEMBURG – Die Bargeldabhebungen sind im Jahr 2020 stark zurückgegangen, so die am Dienstag von der ABBL veröffentlichten Zahlen.

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Die Abkehr vom Bargeld ist «die Fortsetzung eines bereits bestehenden Trends», so die ABBL.

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Seit Beginn der Pandemie hat das Bargeld als möglicher Überträger des Virus deutlich an Beliebtheit verloren, wie auch die Luxemburger Bankenvereinigung (ABBL) in ihrer jährlichen Umfrage bei Privatkunden und Privatbanken im Großherzogtum feststellt, die in Zusammenarbeit mit der CSSF («Commission de surveillance du secteur financier») durchgeführt wird.

Dies zeigt, dass «physisches Geld im Allgemeinen zugunsten von Karten- und kontaktlosen Zahlungen vermieden wird», so die ABBL. Die Abhebungen an Geldautomaten waren 2020 um 25 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Abhebungen in den Filialen sind um 51 Prozent zurückgegangen. Dagegen ist die Zahl der Geldüberweisungen über das Internet um sechs Prozent gestiegen. Insgesamt hat die Nutzung von Online-Banking um sieben Prozent im Allgemeinen und um 32 Prozent bei den Freiberuflern zugenommen. Dies ist «die Fortsetzung eines bereits bestehenden Trends», der «durch die Pandemie noch beschleunigt wurde», so die ABBL.

Ganz allgemein stiegen die verwalteten Gelder bei den Privatkundenbanken im Jahr 2020 um 9,3 Prozent, «was zeigt, dass die Kunden auch im Jahr 2020 Kredite aufnehmen, vor allem für Immobilienprojekte». Insgesamt verwalteten die Privatkundenbanken im Jahr 2020 92,4 Milliarden Euro, verglichen mit 84,5 Milliarden Euro im Jahr 2019. Die Summe verteilt sich hauptsächlich auf Sparkonten (44 Prozent) und Girokonten (38 Prozent). Die Zahl der Kunden ging leicht um 1,3 Prozent auf 1,211 Millionen Menschen zurück, von denen 88 Prozent in Luxemburg, acht Prozent in einem der Nachbarländer und vier Prozent in anderen Ländern leben.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rollo am 03.08.2021 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch von langer Hand geplant dass das Bargeld verschwindet. Corona hat ebenfalls dazu beigetragen. Der Gläserne Mensch...willkommen in der Zukunft.

    einklappen einklappen
  • M. K am 03.08.2021 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Voila. Bankomaaten ewech. An dann den Compt mei deier

  • Logisch am 03.08.2021 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Et gin jo och emmer manner Bankomaten. Verschiddener gin sou guer vun Rolladen owes geschützt, weinst den Explosiounsattacken. Anerer gin no der Explosioun einfach net mir ersat an elimineiert, besonnich dei bei den Tankstellen kommen fort.

Die neusten Leser-Kommentare

  • globaliséiërt Digitalkriminalitéit am 05.08.2021 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    vun alle Seiten gi mir an den onsëcherën Digitalzeitalter gelotzt, wou sie mat ons machen kënnen, wat sie wëllen a mir kënnen guër néicht machen, well dat jo alles sou ondurchsiechtëg ass an och keng Police kann hëllefen, well sie iwerfuërdert sin, well d'Kriminalitéit net national ass, mä globaliséiërt international vun aneren Kontinenten aus gesteiërt ass ...

  • Si kreien iech erem aarm am 04.08.2021 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Ass jo esou gewollt, ob Suen am Tirang kennen keng Negativzensen an Kontogebühren ofgehalen ginn. ausserdem kann vill besser kontrolléiert ginn waat der mat ärem Geld macht.

  • Esou eppes nervt einfach nemmen am 04.08.2021 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Absolut genial, als eischt huet kéen Buttek méi Geldscheiner ungeholl an der pandemie, esou dat éen huet missen mat der kaard bezuelen fir dann ze zielen dat emmer manner Scheiner benotzt ginn.

  • Octopus am 04.08.2021 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ziel erreicht dank Corona.

  • Valchen am 04.08.2021 09:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hun en Plastic Fantastic ungefroot, fier méin Hond! ;-))