Luxemburg

22. September 2021 15:51; Akt: 22.09.2021 17:00 Print

«Der Tourismus erlebt einen kleinen Aufschwung»

LUXEMBURG – Aufgrund der Lockerungen in der Krise, hat die Zahl der Übernachtungen im Großherzogtum wieder zugenommen. Vor allem die ländlichen Regionen konnten davon profitieren.

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Vor allem ländliche Gebiete haben von einer starken Nachfrage nach Natur- und Outdoor-Aktivitäten profitiert (Bild: Visit Luxembourg)

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«Die Hotelauslastung nimmt langsam zu», sagte Luxemburgs Tourismusminister Lex Delles am Mittwoch bei der Vorstellung der Zahlen zur Saison 2021. Und die scheinen im Ministerium Hoffnung zu machen: «Wir sehen einen kleinen Aufschwung im Tourismus in Luxemburg, den wir versuchen zu akzentuieren».

Nach Angaben des Statistikinstituts Statec stieg mit den Lockerungen der Hygienemaßnahmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Zahl der Übernachtungen auf 222.972 – im Vergleich zu 2020 entspricht dies einer Steigerung von 14 Prozent. Auf den Campingplätzen des Landes steig die Zahl der Übernachtungen demnach sogar um 68 Prozent auf 19.244.

«Die Aussichten für den Tourismus bis Ende 2021 sind gut»

Auch die Zahlen der Nationalen Tourismus-Agentur in Luxemburg (LTF) bestätigen den leichten Aufschwung. Demnach waren die Hotels im Juli zu 36 Prozent und im August zu 44 Prozent ausgelastet – 2020 lag die Auslastung der Hotels in diesen beiden Monaten noch bei 35 Prozent. Die Campingplätze schätzen, dass ihre Quote im Juli und August stabil bei 60 Prozent lag. «Und die Aussichten für den Tourismus bis Ende 2021 sind gut», sagte Lex Delles.

Vor allem ländliche Gebiete hätten von einer starken Nachfrage nach Natur- und Outdoor-Aktivitäten während der Aufenthalte profitiert, während der Städtetourismus nach wie vor stärker von der Pandemie betroffen ist, zumal er zum Teil auf Geschäftsreisen und internationale Kunden angewiesen ist, die nach wie vor weitgehend fehlen.

Um die Branche in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, wurden 125 Millionen Euro an nicht rückzahlbaren Beihilfen und 25 Millionen Euro an rückzahlbaren Beihilfen ausgezahlt. Das Ministerium beabsichtigt, die Mittel für eine Wiederbelebung des Geschäftstourismus in den Jahren 2022 und 2023 bereitzustellen.

(Severine Goffin/L'essentiel)

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