Luxemburg

25. Februar 2021 14:43; Akt: 25.02.2021 15:05 Print

Die Mitsubishi-​​Bank kündigt Stellenabbau an

LUXEMBURG - Die japanische Bank Mitsubishi wird sich nach Angaben von Aleba von etwa 20 der 160 Mitarbeiter trennen, die sie im Großherzogtum beschäftigt.

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Die Bank Mitsubishi wird sich offenbar von etwa 20 ihrer 160 Mitarbeiter trennen. (Bild: Capture d'écran/Google)

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Nach der Commerzbank kündigt nun auch die japanische Bank Mitsubishi an, in Luxemburg Stellen abbauen zu wollen. Die Branchengewerkschaft Aleba teilt am Donnerstag mit, dass auch die Mitsubishi-Bank einen Sozialplan auflegen wird. Die Verhandlungen für das an der Route d'Arlon in der Hauptstadt gelegene Etablissement sollen demnach bald beginnen. Dieser Sozialplan «könnte etwa zwanzig von 160 Mitarbeitern betreffen, also fast jede achte Person im Unternehmen».

Aleba gibt an, in der Personaldelegation vertreten zu sein und «sich mit dem Management der Bank in Verbindung zu setzen». Sie werde «den notwendigen und obligatorischen sozialen Dialog einleiten, um sicherzustellen, dass den Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz verlieren könnten, eine angemessene Unterstützung und die bestmöglichen Bedingungen für den Ausstieg angeboten werden».

« Wir haben gesagt, dass 2021 schwierig werden würde »

Für Aleba-Präsident Roberto Mendolia kommen die Nachrichten leider nicht überraschend. «Wir haben gesagt, dass 2021 schwierig werden würde, und nach zwei Monaten stehen wir bereits vor dem Verlust von mehreren hundert Arbeitsplätzen. Das ist sehr ernst», sagt er.

Die Manager der Bank Mitsubishi UFJ Investor Services & Banking (Luxembourg) S.A. haben auf Anfrage von L'essentiel noch nicht Stellung bezogen.

(L'essentiel)

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