Luxemburger Winzer

13. September 2021 08:04; Akt: 13.09.2021 08:07 Print

«Dieses Jahr brauchen wir mehr Saisonkräfte»

LUXEMBURG – Der falsche Mehltau, eine Folge des regnerischen Sommers, hat einen Teil der Weinberge an der luxemburgischen Mosel befallen.

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Die Lese erfordert in diesem Jahr besondere Sorgfalt. (Bild: Editpress)

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«Ich erwarte einen Gesamtverlust von 30 bis 50 Prozent», bedauert Joé Beissel, Winzer in Bous. Für den Verlust verantwortlich sei der «falsche Mehltau», ein Pilz der sich durch Feuchtigkeit vermehrt. Durch den regnerischen Sommer habe der Schädling in den Moselweinbergen ideale Bedingungen vorgefunden.

Insgesamt «schätzen wir, dass etwa 10 % der gesamten Rebfläche betroffen sind», sagt Erny Schumacher, Präsident der unabhängigen Winzer. Das Weingut Aly Duhr in Wormeldingen rechnet zudem mit «mehr Leuten für die Ernte», die nach wie vor «um den 26. oder 27. September» herum geplant sei. Derzeit könne man jedoch noch nicht abschätzen, wie viel Ertrag die Ernte einbringe. Die Lese müsse unter diesen Bedingungen besonders sorgfältig erfolgen. Es müsse genau hingesehen werden, damit man in der Lage sei, faule und gesunde Trauben sauber voneinander trennen zu können. Deshalb plane man statt der sonst üblichen 15 bis 20 Saisonkräften derzeit mit rund 30 Hilfskräften für die Lese.

Insgesamt sind laut Erny Schumacher jedes Jahr 800 bis 1000 Saisonarbeiter an der Weinlese in Luxemburg beteiligt. Die Winzer rechnen mit einer guten Qualität des kommenden Jahrgangs. «Eine allgemeine Regel im Weinberg lautet: Je weniger Volumen, desto besser die Qualität», erklärt Joé Beissel.

(jfc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • louis aus dem Gaart am 13.09.2021 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir hun och generell eng schlecht Rekolt u Gemèis, mee dat Bësschen schmacht trotzdem ganz gudd.

  • nordsprotte am 15.09.2021 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab noch kein Jahr erlebt, in dem Winzer und Bauern NICHT jammern. Das liest man und wundert sich, wie gut sie alle trotzdem leben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • nordsprotte am 15.09.2021 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab noch kein Jahr erlebt, in dem Winzer und Bauern NICHT jammern. Das liest man und wundert sich, wie gut sie alle trotzdem leben.

  • louis aus dem Gaart am 13.09.2021 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir hun och generell eng schlecht Rekolt u Gemèis, mee dat Bësschen schmacht trotzdem ganz gudd.