Luxemburg

11. Juni 2019 13:19; Akt: 11.06.2019 14:00 Print

Handelskammer half mehr als 9000 Unternehmern

LUXEMBURG – Der neue Präsident der Chambre de Commerce blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück und stellt die Strategie bis 2025 vor.

storybild

Der von der Handelskammer verabschiedete Strategieplan 2019-2025 wurde ebenfalls am Dienstagmorgen vorgestellt. (Bild: L'essentiel)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Luc Frieden, der neue Präsident der Handelskammer, zeigt sich äußerst zufrieden mit seinen ersten Wochen. «Ich finde es faszinierend, was für eine große Vielfalt es in der luxemburgischen Wirtschaft gibt, die hier bei uns vertreten ist. Es reicht vom kleinem Café über große Banken bis hin zur Stahlindustrie».

Bevor Luc Frieden die Nachfolge von Michel Wurth angetreten ist, erlebte die Handelskammer 2018 ein ereignisreiches Jahr. Insgesamt wurden 9178 Unternehmen beraten, was einer Steigerung von 15,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 entspricht. «Kleinere Unternehmen müssen beraten und unterstützt werden», sagt Carlo Thelen, General Manager der Handelskammer, der die Entwicklung des House of Entrepreneurship begrüßt. «Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat sich die Zahl der Akteure vervielfacht.»

Herausforderung: Digitalisierung

Die Digitalisierung stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. «Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung der Digitalisierung. Wir müssen sie davon überzeugen, dass es etwas ist, das ihre Produktivität verbessern und sie präsenter machen kann. Zu den Prioritäten für die kommenden Jahre zählt auch die Rekrutierung von Fachkräften.»

Es ist notwendig, «über geschultes und qualifiziertes Personal zu verfügen. Die Handelskammer kann dies alles unterstützen. So verwaltete die Handelskammer 2018 fast 2000 Ausbildungsverträge in 25 verschiedenen Berufen und bildete täglich rund 220 Personen durch das House of Training und das Institut supérieur de l'Économie aus.»

Der ebenfalls am Dienstagmorgen vorgestellte Strategieplan 2019-2025 der Handelskammer wurde entwickelt, indem die Bedürfnisse der Unternehmer zusammengeführt wurden, um ihnen «eine effektive Unterstützung bei der Bewältigung der Herausforderungen einer sich wandelnden Wirtschaft» anzubieten. Ein Plan, der Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften, Kompetenzentwicklung, Digitalisierung und Internationalisierung umfasst, die für Unternehmen im Großherzogtum entscheidend sind. «Wenn der Wohlstand in Luxemburg anhalten soll, brauchen wir einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt und einen freien und ausgewogenen internationalen Handel», so Luc Frieden abschließend.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.