Zukunftsprojekte

10. Dezember 2019 13:24; Akt: 10.12.2019 14:32 Print

KPMG ist bereit für den digitalen Wettbewerb

LUXEMBURG – Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft setzt weiterhin auf die digitale Transformation, um ihr Wachstum zu sichern.

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Philippe Meyer, geschäftsführender Gesellschafter von KPMG. (Bild: Editpress/Didier Sylvestre)

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«Der Umsatz von KPMG Luxemburg stieg gegenüber dem Vorjahr um 8% auf 232 Millionen Euro», verkündete Philippe Meyer, Managing Partner der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Dreh- und Angelpunkte der Wachstumsstrategie: Innovation, Digitalisierung und Transformation.

«Technologien spielen eine entscheidende Faktor, um unsere Kunden auf einen höheren Level zu bringen», fasst Philippe Meyer zusammen. In der vergangenen Woche kündigte der Konzern in Zusammenarbeit mit Microsoft eine Investition von fünf Milliarden Dollar über fünf Jahre an. «Wir investieren in unsere Datenanalysefunktionen und künstliche Intelligenz», sagt Frauke Oddone, Market Managerin. Als Beispiel nannte sie die Entwicklung eines Algorithmus zur Betrugserkennung für eine große Privatbank.

N eue Akteuere, neue Herausforderungen

Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist enger geworden. «Es geht darum, gemeinsam etwas Solides aufzubauen», sagt Pacals Denis, Leiter der Beratungsabteilung. Der Luxemburger Markt sei breiter geworden, neue Akteure seien dazugekommen. Fintech, Crypto-Währungen, oder die Raumfahrtindustrie, um nur einige beispielhaft zu nennen. Die neuen Akteure würden mit ganz neuen Anforderungen und Bedürfnissen auf die Berater zukommen, berichtet Denis.

«Diese Unternehmen brauchen globale Kontakte, die neue Technologien, neue Produkte und Geschäftspläne verstehen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen in Luxemburg helfen zu können, aber auch über Landesgrenzen hinweg», ergänzt Pascal Denis. Die neuen Mandate sind noch nicht die Gewinnbringer. Das liege daran, dass sie «nicht einfach zu bedienen» seien, aber sie werden «Elemente des zukünftigen Erfolgs» sein, da ist sich der Beratungsexperte Denis sicher.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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