Wirtschaftsabschwung

18. September 2020 10:34; Akt: 18.09.2020 11:29 Print

Luxemburger BIP bricht um 7,8 Prozent ein

LUXEMBURG – Aufgrund der Gesundheitskrise und der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist das Bruttoinlandsprodukt zuletzt deutlich gesunken.

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Der Statec hat am Freitagmorgen sehr schlechte Zahlen zu verkünden: Nach Angaben der nationalen Statistikbehörde ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Großherzogtums im zweiten Quartal 2020 um satte 7,8 Prozentpunkte eingebrochen. In diesen Zeitraum fällt der Lockdown, der zum Schutz vor dem Coronavirus verhängt worden war. Im Vergleich zum ersten Quartal des laufenden Jahres sank das BIP um 7,2 Prozent.

Die Sektoren Handel, Verkehr, Gastronomie (-21,9 Prozent im Jahresvergleich) sowie das Baugewerbe (-20,3 Prozent) und die Industrie (-22,4 Prozent) litten am stärksten unter der Pandemie und ihren Folgen. Der Informations- und Kommunikationssektor verzeichnete dagegen ein Plus von 9,2 Prozent. Die Haushalte haben im zweiten Quartal ihren Konsum stark zurückgeschraubt. Sie gaben im Jahresvergleich 19,4 Prozent weniger Geld aus.

Dauerhaft mehr Arbeitslose

Die Statistiker gaben auch eine Schätzung für die Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Jahren bis 2024 ab. Der Statec rechnet im laufenden Jahr mit einem Rückgang des BIP um sechs Prozent. 2021 rechnet er mit einem Wachstum von sieben Prozent. Für den Zeitraum von 2022 bis 2024 wird ein Aufschwung von 3,4 Prozent pro Jahr erwartet.

Doch trotz «der raschen und deutlichen Erholung der Aktivitäten werden die strukturellen Schäden dieser Krise erheblich sein», heißt es in dem Bericht. Der Statec rechnet damit, dass «die Arbeitslosigkeit dauerhaft höher ist und sich öffentlichen Finanzen sich stark negativ entwickeln.»

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • majo am 21.09.2020 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ass net schlëmm , mir hin et jo , hoffentlech gin di räuch e bësse mi aarem

  • Nohalteg, dremt weider am 21.09.2020 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mat e beschen Gléck ass den Wahnsinn vum eiwegen Wuestum elo um Enn an mer machen endlech eng nohalteg Politik. Nohalteg? Bei enger rout-grenger Politik mat Datazenter an Yugurtsfabrik schengt dat en Dram ze bleiwen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • majo am 21.09.2020 12:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ass net schlëmm , mir hin et jo , hoffentlech gin di räuch e bësse mi aarem

  • Nohalteg, dremt weider am 21.09.2020 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mat e beschen Gléck ass den Wahnsinn vum eiwegen Wuestum elo um Enn an mer machen endlech eng nohalteg Politik. Nohalteg? Bei enger rout-grenger Politik mat Datazenter an Yugurtsfabrik schengt dat en Dram ze bleiwen.