ABBL-Bilanz

01. Juli 2020 16:48; Akt: 01.07.2020 16:56 Print

Starke Banken gegen die Corona-​​Krise

LUXEMBURG – Der Bankensektor im Land könnte laut ABBL «im Vergleich zu anderen europäischen Ländern» sogar gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen.

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Die Luxemburger Banken- und Bankiersvereinigung (ABBL) gibt sich trotz Corona-Krise selbstbewusst. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Guy Hoffmann, der Präsident der Luxemburger Banken- und Bankiersvereinigung (ABBL) lobte am Mittwoch die «gute Gesamtperformance» des Sektors. Die Bilanz, die von der ABBL auf der Grundlage der Zahlen der Aufsichtskommission für Finanzdienstleistungen und der Banque centrale du Luxembourg erstellt wurde, weist für die 127 luxemburgischen Banken (- 8 Institute) ein Netto-Bankergebnis aus, das innerhalb eines Jahres um zwei Prozent auf 12,049 Milliarden Euro gestiegen ist. Die Beschäftigung in den Banken blieb mit 26.330 Mitarbeitern stabil, wobei die Personal- und Verwaltungskosten um +8,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro stiegen. Das Ergebnis vor Rückstellungen belief sich auf 4.749 Milliarden Euro (-6,4 Prozent).

Die Einlagen der luxemburgischen Haushalte beliefen sich 2019 auf 79 Milliarden Euro von insgesamt 658 Milliarden Euro. Die Darlehen an Einwohner erreichten 2019 38 Milliarden Euro, 11 Milliarden mehr als noch vor fünf Jahren. Die überwiegende Mehrheit dieser Darlehen waren für Immobilien bestimmt (33 Milliarden Euro). Die Darlehen an luxemburgische Unternehmen beliefen sich auf 28 Milliarden Euro (+7,7 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 665 Milliarden Euro aufgenommen (+6,4 Prozent).

Die Corona-Krise bleibe «nicht ohne Folgen für den Sektor», räumte Pierre Etienne, Vizepräsident der ABBL, ein. Dennoch «wird der Wettbewerbsvorteil Luxemburgs im Vergleich zu anderen europäischen Ländern vergleichsweise gestärkt», glaubt er, da sich der Anstieg der Staatsverschuldung und des BIP im Großherzogtum weniger stark auswirken wird als anderswo. Politische Stabilität und gesunde öffentliche Finanzen sind laut ABBL Trümpfe im internationalen Wettbewerb. «Das Triple A wird bestätigt», unterstützte Pierre Etienne, für den die «Festung Luxemburg» im Hinblick auf internationale Kunden gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.

(mv/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • DeMeckerer am 01.07.2020 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Mir hun weint Kuezarbecht, Faillit, Arbechtslosegkeet an Kaafkraftverloscht keen Geld mei, wou kennt dann den Banken hiert Geld hier??

  • Boris am 01.07.2020 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    ech giff soen,Assurancen machen nach méi een decken Benefis

  • Jos am 01.07.2020 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    net meckeren...die meeschte vun de cliënten wunnen net zu Lëtzebuerg....kee wonner bei 127 Banken..

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  • Boris am 01.07.2020 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    ech giff soen,Assurancen machen nach méi een decken Benefis

  • Jos am 01.07.2020 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    net meckeren...die meeschte vun de cliënten wunnen net zu Lëtzebuerg....kee wonner bei 127 Banken..

  • DeMeckerer am 01.07.2020 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Mir hun weint Kuezarbecht, Faillit, Arbechtslosegkeet an Kaafkraftverloscht keen Geld mei, wou kennt dann den Banken hiert Geld hier??