Coronavirus in Luxemburg

20. Oktober 2020 17:19; Akt: 20.10.2020 17:48 Print

Unternehmens-​​Bürgschaften werden verlängert

LUXEMBURG – Die Corona-Garantien des Luxemburger Staates sind verlängert worden. Unternehmen können somit bis zum Sommer 2021 Garantien für Kredite erhalten.

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Die Kredite müssen innerhalb von sechs Jahren zurückbezahlt werden. (Bild: AFP)

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Der luxemburgische Staat wird auch weiterhin für krisengeschüttelte Unternehmen bürgen. Die verschiedenen Mechanismen, die in der Corona-Krise eingeführt worden sind, bleiben laut Finanzministerium in Kraft. Das geht aus der Antwort des Finanzministers Pierre Gramegna (DP) auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen und Laurent Mosar hervor.

Das staatliche Garantiesystem wurde demnach bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der Staat bürgt dabei für Kredite, die die Unternehmen bei kooperierenden Banken aufnehmen. Gleichzeitig konnte mit der EU-Kommission eine Einigung im Bezug auf das europäische Beihilfenrecht erzielt werden. Die Darlehn müssen nach den Bürgschaftsbedingungen innerhalb von sechs Jahren getilgt werden, heißt es aus dem Finanzministerium.

Im Haushalt des Großherzogtums sind für das Programm 2,5 Milliarden Euro veranschlagt. Gastronomen würden bei der Beantragung der Kredite dennoch zögern, denn trotz der Bürgschaften seien die Banken bei der Vergabe von Krediten vorsichtig, erläutert Horesca-Generalsekretär François Koepp. Der Finanzminister unterstreicht in seiner Antwort, dass die Regierung abseits der Garantien einige Maßnahmen ergriffen habe, um die Wirtschaft des Landes zu stützen.

(jg/sg/L'essentiel)

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