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2019-10-16 00:56

Einwanderung ist entscheidend für die Produktivität und das Wachstum der Weltwirtschaft, so der neue GMAC-Bericht

63 Dekane und CEOs untersützen den Bericht und veröffentlichen einen offenen Brief, in dem sie zu einer grundlegenden Änderung der Politik der USA in Bezug auf die Einwanderung von Hochqualifizierten auffordern

WASHINGTON, Oct. 16, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Heute hat der Graduate Management Admission Council (GMAC)  einen Bericht mit dem Titel Early Warning Signals: Winners and Losers in the Global Race for Talent (Frühwarnsignale: Gewinner und Verlierer im globalen Wettbewerb um Talente) vorgestellt. Dieser umfassende Bericht untersucht die Rolle, die die Einwanderung bei der Steigerung der Produktivität und des Wachstums der globalen Wirtschaft spielt, die Notwendigkeit, die internationale Mobilität von Talenten über die Grenzen hinweg zu unterstützen, und die entscheidende Rolle, die Wirtschaftshochschulen als Torwächter für qualifizierte Einwanderung und Talentförderung spielen. Der Bericht analysiert Daten in den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Indien und China und enthält die neuesten Anmeldungsdaten von Wirtschaftshochschulen, die ebenfalls von GMAC heute über den Application Trends Survey Report 2019 veröffentlicht wurden.

„Wirtschaftshochschulen sind hervorragend positioniert, um zu erklären, wie die Mobilität von Talenten durch unsere Fachbereichsforschung und fachliche Kompetenz mit Wirtschaftswachstum und Dynamik in Verbindung gebracht wird. Als Entwickler von Talenten verfügen wir jedoch auch über nahezu Echtzeitdaten, die neue Trends in der Standortwahl von Talenten zeigen“, sagte Bill Boulding, Vorsitzender des GMAC Board und Dekan der Fuqua School of Business der Duke University. „Wir halten es für wichtig, dass wir diese Informationen jetzt mit politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt teilen, da Talente der wichtigste Faktor bei der Bestimmung der zukünftigen wirtschaftlichen Gewinner oder Verlierer sind. Die von uns angesprochenen Themen sind nicht nur wichtig, um die Möglichkeit der grenzüberschreitenden Bildung verfügbar zu machen, sondern auch, um eine stabile und dynamische nationale Wirtschaftstätigkeit zu fördern.“

63 CEOs und Dekane aus einem breiten Spektrum von sowohl öffentlichen, als auch privaten Wirtschaftshochschulen im ganzen Land haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie eine substanzielle Änderung des US-Ansatzes zur Einwanderung von Hochqualifizierten fordern. In dem Schreiben wird dringende Besorgnis darüber geäußert, dass die USA nicht über die benötigten hochqualifizierten Talente oder die Fähigkeit verfügen, genügend Menschen mit diesen Fähigkeiten auszubilden, um in einer globalen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Um zu verhindern, dass sich dieser Trend fortsetzt, schlagen die Unterzeichner wachstumsfreundliche politische Reformen vor, darunter:

  • Abschaffung der Obergrenzen pro Land für Visa, Modernisierung des Visumbearbeitungssystems und Reform des H-1B-Visumprogramms, um den benötigten Talenten eine realistische Erfolgsaussicht zu eröffnen, in die Vereinigten Staaten einzureisen.
  • Schaffung eines „Heartland-Visums“ zur Förderung der Einwanderung in die Regionen der Vereinigten Staaten, die die Dynamik dieser talentierten Personen am besten nutzen könnten.

„Qualitativ hochwertige Wirtschaftshochschulen entstehen weltweit und der Wettbewerb um Talente ist hart – ein Zeichen für einen lebendigen Marktplatz“, sagte Sangeet Chowfla, Präsident und CEO von GMAC.  „Wirtschaftshochschulen halten jedoch nicht alle Karten in der Hand. Die politischen Entscheidungsträger tragen auch die Verantwortung dafür, ein Umfeld zu schaffen, das der Mobilität der Studierenden förderlich ist. Auf diese Weise erschließen sie Innovationen und tragen gleichzeitig dazu bei, die Vielfalt im Unterricht zu erhalten, ein kritischer Aspekt der Managementausbildung von Absolventen.“

Wichtigste Erkenntnisse:

Early Warning Signals: Winners and Losers in the Global Race for Talent (Frühwarnsignale: Gewinner und Verlierer im globalen Wettbewerb um Talente) gibt einen Einblick in den aktuellen Talentstrom in bestimmte Länder und zitiert Daten aus dem  Application Trends Report 2019 von GMAC, einer jährlichen Momentaufnahme der Zulassungstrends für Business-Graduiertenprogramme. Regionen, in denen Studenten studieren wollen, werden wahrscheinlich die Gewinner der wirtschaftlichen Entwicklung sein, weil sie Talente anziehen – was sich auch auf einheimische Talente auswirkt, indem sie Zentren für Innovation und Wirtschaftswachstum schaffen.

Blick auf die Vereinigten Staaten

Im Jahr 2019 verzeichneten die Vereinigten Staaten einen Rückgang der Anmeldungen an internationalen Wirtschaftshochschulen um 13,7 Prozent – ein stärkerer Rückgang als jedes andere Land der Welt und ein Rückgang, der inmitten weitgehend steigender oder stabiler Anmeldungen überall sonst auf der Welt stattfand. Dagegen verzeichneten sowohl die kanadischen als auch die europäischen Programme steigende Anmeldungen, die vor allem durch die steigende internationale Nachfrage getragen wurden. Für die USA sind diese Zahlen ein besorgniserregender Indikator für die zukünftige Mobilität von Talenten – insbesondere für Unternehmensführer, die die Einstellung und Bindung von Talenten heute zu ihrem Hauptanliegen erklärt haben.  

Blick auf Kanada

Als positives Signal für die zukünftigen Mobilitätstrends des Landes verzeichnete Kanada 2019 einen Anstieg der Anmeldungen an internationalen Wirtschaftshochschulen um 8,6 Prozent – ein positives Signal für die Zukunft des Landes und die zukünftige Mobilität. Dies folgt auf einen Anstieg von 16,4 Prozent im Vorjahr. Kanada gewann 2017 auch 286.000 ständige Einwohner hinzu und strebt bis 2021 insgesamt 1 Million neue Einwohner an – mit einem Schwerpunkt auf hochqualifizierte Arbeitskräfte. Dies positioniert die Nation, um in den kommenden Jahren und Jahrzehnten wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.

Blick auf das Vereinigte Königreich

Drei von fünf britischen Unternehmen berichteten, dass sie im Vergleich zum Vorjahr Schwierigkeiten bei der Suche nach Talenten hatten, und 50 Prozent erwarten, dass sich der Fachkräftemangel im Vereinigten Königreich in Zukunft weiter verschärfen wird. Allerdings meldeten 61 Prozent der britischen Business-Programme 2019 einen Anstieg der internationalen Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr, und der Anteil der an britische Programme gesendeten Bewertungsberichte des Graduate Management Admission Test (GMAT) ist seit 2016 leicht gestiegen, wie ein Bericht des GMAC vom März 2019 zeigt.

Blick auf Indien

Ein Blick auf die Anmeldungsdaten der Wirtschaftshochschulen zeigt, dass der Talentfluss von Indien in andere Teile der Welt weitergeht, wobei das Interesse an heimischen Schulen jedoch zunimmt. Der Prozentsatz der Inder, die ihr Ergebnis der GMAT-Prüfung an US-Wirtschaftsakademien schickten, fiel von 57 Prozent im Prüfungsjahr 2014 auf 45 Prozent im Prüfungsjahr 2018, so die neuesten GMAC-Daten. Im gleichen Zeitraum stieg der Prozentsatz der Inder, die sich einer GMAT-Prüfung unterzogen und ihr Prüfungsergebnis an indische Schulen schickten, von 15 Prozent auf 19 Prozent.

Blick auf China

Laut dem Application Trends Survey Report 2019 des GMAC verzeichneten chinesische Wirtschaftshochschulen in diesem Jahr einen Anstieg der Inlandsanmeldungen um 6,8 Prozent, und das Inlandsvolumen lag bei 73 Prozent der Programme über dem Vorjahr. Während 86 Prozent der Bewerber für diese Programme derzeit aus der Region kommen, könnte das steigende Profil der chinesischen Wirtschaftshochschulen einen globaleren Kandidatenpool anziehen. In China befinden sich laut der Financial Times mittlerweile sechs der weltweit besten MBA-Programme, darunter die insgesamt fünftplatzierte Wirtschaftshochschule China-Europe International Business School (CEIBS). Im Jahr 2009 fanden sich nur zwei chinesische Hochschulen unter den Top 100.

Um das GMAC-Whitepaper Early Warning Signals: Winners and Losers in the Global Race for Talent herunterzuladen, besuchen Sie bitte gmac.com/talentmobility. Der Bericht Application Trends Survey Report 2019 ist auf gmac.com/apptrends2019 verfügbar.

Über GMAC

Der Graduate Management Admission Council (GMAC) ist ein internationaler Verband der führenden Wirtschaftshochschulen. Er wurde 1953 gegründet und hat sich der Bereitstellung von Lösungen für Wirtschaftshochschulen und Studierenden verschrieben, damit diese sich besser kennenlernen, einstufen und vernetzen können. Wir arbeiten im Namen der Hochschulen und Studierenden und sorgen dafür, dass Letztere gut durch ihr Studium kommen und kein Talent unentdeckt bleibt.

Der GMAC bietet erstklassige Forschungsergebnisse, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Einstufungstests für die Industrie, um die Kunst und Wissenschaft der Zulassungen voranzubringen. Der von GMAC entwickelte und durchgeführte Graduate Management  Admission Test™ (GMAT™) ist das am meisten genutzte Einstufungsinstrument für Wirtschaftshochschulen, das bei mehr als 7.000 Studiengängen weltweit zum Einsatz kommt.

Unser Hauptportal für GME-Ressourcen und -Informationen, www.mba.com, wird jährlich sechs Millionen Mal aufgerufen und umfasst das School-Search-Matching-Tool sowie den Suchdienst GMASS™, der Studieninteressierte und Wirtschaftshochschulen zusammenbringt.

Der GMAC versteht sich als internationales Unternehmen mit Niederlassungen in Hongkong und Shanghai (China), Gurugram (Indien), Singapur, London (Großbritannien) und den USA. Näheres erfahren Sie auf www.gmac.com.

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DtscheLufthansa 5,125% 12/08/2075 (EUR) 105.66 105.675 -0.01%
EFSF 1,875% 23/05/2023 (EUR) 108.07 108.09 -0.02%
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GazCapital 8,625% 28/04/2034 (USD) 144.952 144.685 +0.18%
GiePsaTresor 6% 19/09/2033 (EUR) 146.805 147.015 -0.14%
HeidelbergFinLu 7,5% 03/04/2020 (EUR) 102.85 102.875 -0.02%
HornbachBau 3,875% 15/02/2020 (EUR) 100.915 100.934 -0.02%
KfWA 2% 02/05/2025 (USD) 101.333 101.53 -0.19%
Lafarge 4,75% 23/03/2020 (EUR) 101.662 101.64 +0.02%
Luxembourg 2,125% 10/07/2023 (EUR) 109.732 109.705 +0.02%
Luxembourg 2,25% 19/03/2028 (EUR) 120.688 120.603 +0.07%
Luxembourg 2,25% 21/03/2022 (EUR) 106.83 106.85 -0.02%
Luxembourg 2,75% 20/08/2043 (EUR) 143.669 141.305 +1.67%
Luxembourg 3,375% 18/05/2020 (EUR) 101.93 101.94 -0.01%
MOBY 7,75% 15/02/2023 Reg S (EUR) 35.281 35.328 -0.13%
McDonalds 2% 01/06/2023 (EUR) 107.427 107.429 -0.00%
MüchenerRückGes 6% 26/05/2041 (EUR) 108.989 109.011 -0.02%
NBFinanceLtd FRN 07/02/2035 (EUR) 93.02 93.426 -0.43%
NordRheinWFalen 2,375% 16/09/2021 (USD) 101.047 101.041 +0.01%
NovoBanco 100 09/04/2052 (EUR) 23.093 23.123 -0.13%
NovoBanco 3,5% 02/01/2043 (EUR) 98.404 98.398 +0.01%
OMV 6,25% pp (EUR) 127.43 127.475 -0.04%
Pemex 6,5% 02/06/2041 (USD) 97.476 97.594 -0.12%
PetroVenezuela 12,75% 17/02/2022 (USD) 28.7 27.0 +6.30%
PetroVenezuela 5,375% 12/04/2027 (USD) 13.933 13.933 +0.00%
PetroVenezuela 5,5% 12/04/2037 (USD) 13.93 13.93 +0.00%
Philippines 4,2% 21/01/2024 (USD) 107.802 107.797 +0.00%
Portugal 5,125% 15/10/2024 (USD) 113.221 113.192 +0.03%
RWE 3,5% 21/04/2075 (EUR) 109.86 109.905 -0.04%
RWE 6,625% 30/07/2075 (USD) 113.673 113.722 -0.04%
RaiffeisenBkInt 6% 16/10/2023 (EUR) 120.566 120.666 -0.08%
RussianFed 7,5% 31/03/2030 (USD) 120.594 120.558 +0.03%
SNCFMobilites 4,875% 12/06/2023 (EUR) 118.703 118.706 -0.00%
Sanofi 1,75% 10/09/2026 (EUR) 111.549 111.97 -0.38%
StadaArzneimitt 1,75% 08/04/2022 (EUR) 102.344 102.365 -0.02%
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TelecomItaliaFi 7,75% 24/01/2033 (EUR) 146.82 147.341 -0.35%
Thyssenkrupp 2,5% 25/02/2025 (EUR) 103.26 103.135 +0.12%
Turkey 7,375% 05/02/2025 (USD) 108.919 108.542 +0.35%
VWIntlFin 4,625% pp (EUR) 112.01 111.935 +0.07%
VWIntlFin 5,125% pp (EUR) 112.755 112.73 +0.02%
Venezuela 11,75% 21/10/2026 (USD) 17.457 19.685 -11.32%
VeoliaEnvironn 6,125% 25/11/2033 (EUR) 171.487 171.295 +0.11%
YPF 8,5% 28/07/2025 Reg S (USD) 79.608 78.585 +1.30%
ØRSTED A/S 6,25% 26/06/3013 (EUR) 117.82 117.82 +0.00%