Lieferung nach Fernost

03. November 2017 14:22; Akt: 05.11.2017 04:33 Print

Luxemburger Öfen sind in Japan angesagt

LUXEMBURG – Das luxemburgische Unternehmen Hein liefert erstmals Backöfen nach Japan und geht damit mit gutem Beispiel voran.

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Die Hein-Backöfen werden im Werk Strassen hergestellt. (Bild: Hein)

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Das luxemburgische Unternehmen Hein, welches sich auf die Herstellung von Backöfen spezialisiert hat, wird am Freitag in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Cargolux und Panalpina (Schweizer Logistik- und internationales Transportunternehmen) eines seiner Produkte nach Japan liefern. «Hein ist ein gutes Beispiel für Nation Branding und die Innovation der luxemburgischen Industrie», behauptet Fedil (Federation of Luxembourg Industries).

Pierre Thein, Geschäftsführer der Firma Hein, ist stolz auf die Entwicklung. «Dies wird das erste Mal sein, dass wir so weit ausliefern». Denn die Firma erwirtschaftet 80 Prozent seines Umsatzes in Europa. «Einer der bekanntesten Konditormeister Tokios, der unser Unternehmen auf einer Messe kennen gelernt hat, bestellte drei Öfen vom Typ «Ecostone²», von denen einer nächste Woche per Flugzeug ausgeliefert wird» (die beiden anderen werden per Schiff angeliefert).

2,5 Tonnen schwer und 50.000 Euro wert

Der «Ofen Ecostone²», der im Werk in Strassen hergestellt wird, wiegt 2,5 Tonnen, ist drei Meter hoch und zwei Meter breit. Die Kosten des umweltfreundlichen Ofens, welcher 2011 mit dem Umweltpreis der Fedil ausgezeichnet wurde, belaufen sich auf 50.000 Euro. Das Besondere: Der Primärenergieverbrauch dieses Modells wird gegenüber eines normalen Drehrohrofens um 20 Prozent reduziert.

«Das Wirtschaftsministerium hat die innovative Idee unterstützt und die Umsetzung im Zuge des Förderprogramms für KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) mitfinanziert», erläutert Thein. Der Ofen wird am kommenden Donnerstag um 13.00 Uhr in Anwesenheit von Etienne Schneider, dem stellvertretenden Premierminister und Wirtschaftsminister, verschickt.

Die Firma Hein wurde 1882 von Nicolas Hein gegründet. Heute gehört das Familienunternehmen (mittlerweile in der 5. Generation) aufgrund seiner Innovationen und Sonderanfertigungen zur Spitzenklasse. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von 40 Millionen Euro pro Jahr.

(OL/L'essentiel)

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