EU-Herbstprognose

09. November 2017 12:48; Akt: 09.11.2017 14:06 Print

Luxemburgs Wirtschaft bleibt kräftig wie ein Stier

LUXEMBURG – Die EU-Kommission erwartet ein deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum in der Eurozone. Luxemburg stellen die Experten in Brüssel ein positives Zeugnis aus.

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Tram-Bauarbeiten auf dem Kirchberg: Luxemburgs Wirtschaft läuft auch nächstes Jahr auf Hochtouren. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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Die Wirtschaft in der Eurozone wird nach Einschätzung der EU-Kommission im laufenden Jahr sehr viel stärker wachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2017 in den 19 Ländern des gemeinsamen Währungsraums um 2,2 Prozent zulegen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Im Frühjahr hatte sie noch ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent erwartet. Auch 2018 soll sich der positive Trend fortsetzen.

Zu der besseren Entwicklung tragen demnach vor allem der private Konsum und sinkende Arbeitslosenzahlen bei. Grund zur Sorge bereite jedoch der sehr zögerliche Anstieg von Löhnen und Gehältern. Risiken bestünden zudem durch eine mögliche Eskalation der Nordkorea-Krise oder einer Zunahme von globalen Handelshemmnissen, befördert etwa durch eine stärkere Abschottungspolitik des US-Präsidenten Donald Trump.

Luxemburgs öffentliche Finanzen bleiben solide

Und wie sieht die Situation in Luxemburg aus? Die EU-Kommission rechnet in ihrer Herbstprognose damit, dass sich das heimische Wirtschaftswachstum weiter beschleunigt. Dieses Jahr soll das BIP um 3,4 Prozent zulegen, nächstes Jahr wird ein Plus von 3,5 Prozent erwartet. Nur Irland, Malta, Rumänien, Slowakei und Schweden weisen ähnlich starke Zahlen auf.

«Das Beschäftigungswachstum dürfte solide bleiben, während die Arbeitslosigkeit weiter abnehmen dürfte», heißt es in dem Länderbericht für das Großherzogtum. Positiv sieht Brüssel auch die Situation im Luxemburger Staatshaushalt: «Trotz der Umsetzung einer Steuerreform, die die Gesamtsteuerbelastung verringert, werden die öffentlichen Finanzen voraussichtlich weiterhin solide bleiben.» Erst 2019 soll es dann ein kleine Entschleunigung geben.




(jt/dpa/L'essentiel)

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