Luxemburger Bahn

18. Juni 2018 11:29; Akt: 18.06.2018 13:37 Print

CFL machten im Vorjahr weniger Gewinn

LUXEMBURG – Der CFL-Konzern hat 2017 ein Ergebnis nach Steuern von rund zehn Millionen Euro erwirtschaftet. Die Passagierzahl stieg erneut an.

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CFL-Chef Marc Wengler: Mit dem 2017 gestarteten Service Flex-Carsharing hat Luxemburgs Bahn auch ihre Präsenz auf der Straße ausgeweitet. (Bild: Editpress/Jean-Claude Ernst )

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Die Bilanz der CFL-Gruppe für das Jahr 2017 weist einen Überschuss von zehn Millionen Euro aus. Allerdings lag der Nettogewinn der luxemburgischen Staatsbahn ein Jahr davor noch um 3,5 Millionen Euro höher. Die Zahl der beförderten Passagiere wuchs dafür weiter und liegt nunmehr bei 22,9 Millionen (plus 500.000 Personen). Das gab der Konzern am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt.

«Je mehr wir unser Angebot ausbauen, desto mehr steigt auch die Nachfrage», erklärte Marc Wengler, Generaldirektor der CFL. «2017 haben wir die Anzahl der Züge erhöht, die Haltestelle Pfaffenthal und die Gare Howald wurden eröffnet. Die neue Seilbahn bringt jeden Tag 6000 Menschen auf den Kirchberg. Über eine Umfrage konnten wir kürzlich feststellen, dass neun Prozent unserer Passagiere Neukunden sind. Die große Herausforderung der kommenden Jahre ist es, die Überlastung des Netzes zu verringern und in die Infrastruktur zu investieren.»

404 neue Jobs

Trotz wachsender Passagierzahlen lief es 2017 finanziell nicht mehr ganz so gut wie 2016 für die CFL. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 882,3 Millionen Euro. Ursache dafür ist das Frachtgeschäft. Die CFL-Tochter CFL multimodal verzeichnete einen Verlust von 13,9 Millionen Euro. «Das hat mit der neuen Infrastruktur in Bettemburg zu tun, die einiges an logistischem Aufwand benötigte.»

Insgesamt tätigte die Bahn 100 Millionen Euro an Investitionen (2016: 74,4 Millionen). Diese Mittel wurden hauptsächlich für neue Züge und für Investitionen in das Sicherheitssystem verwendet. Auch die Fertigstellung des Logistikterminals in Bettemburg verschlang einiges an Geld.

Mit mehr als 4500 Mitarbeitern ist die CFL der zweitgrößte Arbeitgeber des Landes. Im Vorjahr wurden 404 Stellen neu besetzt.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frontalier am 18.06.2018 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat en quatsch, ech gin moies tescht deifferdeng an paffenthal 3 kontrolleiert an owes fier heem och...

  • Lux am 19.06.2018 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir sin beim Staat... gewenn soll keen ziel sin. D BUN soll dem Volek dingen

  • b.i.g am 18.06.2018 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dei nei 100 controleuren dei se agestallt hunn, sollen mol kontroleieren...huel all daag den bus an zug....et bezillt keng sau en ticket...vierwaat och wann keen kontroleieren kennt...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lux am 19.06.2018 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir sin beim Staat... gewenn soll keen ziel sin. D BUN soll dem Volek dingen

  • Frontalier am 18.06.2018 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat en quatsch, ech gin moies tescht deifferdeng an paffenthal 3 kontrolleiert an owes fier heem och...

  • b.i.g am 18.06.2018 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dei nei 100 controleuren dei se agestallt hunn, sollen mol kontroleieren...huel all daag den bus an zug....et bezillt keng sau en ticket...vierwaat och wann keen kontroleieren kennt...

  • journalist am 18.06.2018 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo , an ? manner ass besser wi neischt , dann , krëtt dën direkter bestëmmt net manner an der paie

    • Tweety am 19.06.2018 11:40 Report Diesen Beitrag melden

      Ja aber wenn man dann erwischt wird weil das Ticket von der Zeit also 2 Stunden auch nur 10 min. aubgelaufen ist,dann kostet das ja ja nur mal locker 145 Eur. Einfach nur zum .......,

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