5 Strategien

02. Januar 2018 08:53; Akt: 02.01.2018 08:56 Print

So schmeicheln Sie sich gekonnt beim Chef ein

Anbiederung beim Vorgesetzten ist gut für die Karriere, wie Studien zeigen. Doch zu offensichtlich sollten die Schmeicheleien nicht sein. Die besten Tricks.

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Sie wollen sich im Jahr 2018 endlich so gut zum Chef stellen wie der Schleimer vom Schreibtisch nebenan? Das ist gar keine schlechte Idee – denn es gibt wohl keinen Vorgesetzten, an dem gelegentliches Loben und Schmeicheln spurlos vorübergehen. Dass solche Beeinflussungsstrategien im Berufsleben funktionieren, zeigen diverse Studien, etwa diejenige der US-Wissenschaftler Chad A. Higgins und Timothy A. Judge. Sie haben untersucht, wie sich Anbiederung und Eigenwerbung auf Personaler und Vorgesetzte auswirken.

Allzu offensichtliche Schleimerei kann aber nach hinten losgehen. Dennoch gibt es Strategien, wie man sich bei der Chefin oder beim Chef beliebt machen kann, ohne die eigene Würde zu opfern:

1. Gemeinsamkeiten hervorheben

Die Chefin rennt Marathons, und auch Sie joggen gern? Bingo! Fast nichts verbindet Menschen so sehr wie gemeinsame Interessen. Und wenn Sie ohnehin schon ein Hobby teilen, dürfen Sie sich für die Karriere das ruhig zunutze machen – und mit der Chefin übers Rennen fachsimpeln.

2. Geschickt kritisieren

Wer dem Chef immer nur applaudiert, wird schnell als Schleimer abgestempelt. Besser ist es, auch mal kritische Fragen zu stellen – denn das signalisiert, dass der Angestellte mitdenkt. Wenn man am Ende dem Chef doch recht geben kann, geht der Vorgesetzte gestärkt aus der Situation hervor und fühlt sich bestätigt.

3. Subtil imitieren

Der Vorgesetzte trägt gern Hemd und Sacko, Sie aber lieber Pullis und T-Shirts? Dann ist es vielleicht Zeit, Ihr Büro-Outfit zu überdenken. So simpel es klingt: Angestellte, die den ähnlichen Modegeschmack wie denjenigen des Chefs pflegen, sind ihm oft unbewusst sympathischer.

4. Die Spiegeltechnik

Eine Verwandte von Strategie 3. Bei der Spiegeltechnik geht es darum, der Chefin in eigenen Worten das zurückzugeben, was man von ihren Aussagen und Gefühlen verstanden hat. Wenn die Chefin zum Beispiel frustriert ist, spiegelt man das mit dem Satz «Sie ärgern sich also, dass ...» Wichtig ist bei dieser Technik aber, es nicht zu übertreiben.

5. Richtig loben

Wer den Chef bei jeder Gelegenheit über den grünen Klee lobt, gilt bald zu Recht als anbiedernd. Doch Lob für den Vorgesetzten ist nicht per se schlecht – es muss einfach clever eingesetzt werden. Wenig erfolgversprechend ist beispielsweise ein schwammiges Kompliment für die «guten Ideen». Besser: Den Chef ganz präzise für etwas loben, etwa für eine gelungene Präsentation.

(L'essentiel)

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