Deutschland

27. September 2017 20:31; Akt: 27.09.2017 20:41 Print

130 Ermittler führen Razzien bei UBS durch

BOCHUM/LUXEMBURG - In Deutschland wurden Standorte der UBS durchsucht. Offenbar geht es um Vorwürfe der Steuerhinterziehung. Im Fokus steht auch die Filiale in Luxemburg.

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Die Staatsanwaltschaft Bochum durchsucht derzeit Standorte der Großbank UBS. Ein Sprecher von UBS Deutschland bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der deutschen Zeitschrift Wirtschaftswoche. Dabei geht es offenbar um Vorwürfe der Steuerhinterziehung.

Weitere Angaben zur Sache machte der UBS-Sprecher am Mittwoch mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht. Die UBS arbeite «vollumfänglich mit den Behörden zusammen», sagte er lediglich.

Datensatz von 2000 Kunden

Laut der Wirtschaftswoche geht es um den Verdacht, dass angelegtes Kapital respektive Erträge aus Kapitalanlagen bei der UBS Luxemburg – heute UBS Europe – den Steuerbehörden nicht deklariert wurden. Grundlage der Ermittlungen sei ein vom Land Nordrhein-Westfalen gekaufter Datensatz eines Informanten, der rund 2000 Kunden umfasse.

Ein Steuerstrafverfahren sei eingeleitet worden, wird ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum in der Wirtschaftswoche zitiert. An der Durchsuchung, die bereits am Dienstagvormittag begonnen habe, seien bundesweit bis zu 130 Staatsanwälte und Steuerfahnder beteiligt. Die Maßnahme sei «noch nicht abgeschlossen», teilte der Sprecher mit.

(L'essentiel/mch/sda)

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