In Luxemburg

07. Mai 2018 10:18; Akt: 07.05.2018 10:52 Print

SES zahlt 17,7 Millionen Euro weniger an Staat

LUXEMBURG – Die Turbulenzen des luxemburgischen Satellitenbetreibers haben auch Auswirkungen auf die Dividendenzahlung an den luxemburgischen Staat.

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In den letzten Monaten erlitt die SES einen Aktieneinbruch. (Bild: Editpress)

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Der luxemburgische Staat ist der Referenzaktionär des Satellitenbetreibers SES: Über die BCEE und die SNCI besitzt er 16,67 Prozent des wirtschaftlichen Kapitals und 33 Prozent des Stimmrechts im Verwaltungsrat. Die Ergebnisse des Unternehmens und der Kursrückgang haben daher zwangsläufig Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen.

In den letzten Monaten erlitt die SES einen Aktieneinbruch: An der Pariser Börse stand sie am Montagmorgen bei 13 Euro (2017 bei 21 Euro, im April 2015 bei 35 Euro). Damit hat die Aktie innerhalb von drei Jahren mehr als zwei Drittel ihres Wertes verloren. Der CSV-Abgeordnete Laurent Mosar zeigte sich in einer parlamentarischen Anfrage über die Entwicklung beunruhigt: «Es ist ein klares Zeichen dafür, dass die Finanzmärkte die Strategie und die Perspektiven des Unternehmens in Frage stellen».

«Die Auswirkungen der Dividendenkürzung werden sich im Bezug auf die Liquidität des Staates um 17,7 Millionen bemerkbar machen», räumte der Minister für Kommunikation und Medien, Xavier Bettel, in seiner Antwort ein. Er betonte allerdings auch, dass SES im Jahr 2018 eine «substanzielle Dividende» von 26 Millionen Euro an den Staat zahlen wird. 2017 waren es noch 43,7 Millionen.

(MC/L´essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heini am 07.05.2018 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    daat as nit schlemm,die Verloschter huelen mir eis mat den Radaren eran

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heini am 07.05.2018 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    daat as nit schlemm,die Verloschter huelen mir eis mat den Radaren eran