Risikokapital-Fonds

30. Oktober 2014 19:00; Akt: 30.10.2014 19:10 Print

Mangrove macht ohne Gérard Lopez weiter

Der Formel-1-Manager und Geschäftsmann zieht sich aus der Führungsetage der Investmentgesellschaft zurück. Ob er weiter Aktionär bleibt, ist offen.

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Gerard Lopez schließt ein weiteres Kapitel seiner beruflichen Laufbahn. (Bild: Editpress)

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Für den Luxemburger Geschäftsmann und Manager des Formel-1-Teams Lotus, Gérard Lopez, ist das Kapitel Mangrove beendet. Der 42-Jährige wird die Risikokapital-Gesellschaft verlassen. Nach Angaben des Magazins Paperjam hat der CEO und Kogründer von Mangrove Capital Partners, Mark Tluszc, diese Ankündigung am 15. Oktober über das Portal Linkedin gemacht. 2000 hatten sich Tluszcz, Lopez und Hans-Jürgen Schmitz zusammengetan, um gemeinsam in den Internet-Telefonieanbieter Skype zu investieren. Später wurden das Unternehmen an das Online-Auktionshaus Ebay verkauft.

«Fast 15 Jahre haben wir gemeinsam Geschäfte gemacht. Es erinnert mich daran, wie besonders und kurzlebig Partnerschaften sein können», schreibt Tluszcz. «Partnerschaften halten nicht ewig, sie entwickeln sich weiter und erfordern eine ständige Aufmerksamkeit.» Gérard Lopez, der neben seiner Tätigkeit als Geschäftsvorsitzender von Genii Capital auch Präsident des Fußballvereins Fola Esch ist, erklärte, dass er die operationelle Leitung bei Mangrove verlassen werde. Er werde dem Unternehmen jedoch als Aufsichtsrat und in beratender Funktion erhalten bleiben. Ob er noch Aktionär bei Mangrove ist? Man weiß es nicht.

Durch den Abschied von Mangrove wird sich Gerard Lopez ein paar zeitliche Freiräume verschaffen können. Freiräume, die ihn sicher wieder schnell zu neuen Projekten führen werden.

(Denis Berche/L'essentiel)

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