Telekommunikation

17. November 2016 10:24; Akt: 17.11.2016 10:25 Print

Telecom Luxembourg wechselt Besitzer

LUXEMBURG – Die Übernahme des Telecom Luxembourg Private Operator durch die Gruppe Nomotech wurde genehmigt. Der französische Käufer will seine Aktivitäten in Luxemburg ausweiten.

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Luc Lutot (links) übernimmt das von érôme Grandidier gegründete Unternehmen.

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Für den Telecom Luxembourg Private Operator (TLPO) brechen neue Zeiten an: Die Justiz hat die Übernahme des Anbieters für Telekommunikation durch die französische Gruppe Nomotech, oder genauer gesagt, durch ihre Teilhabe an der luxemburgischen Luxnetwork, genehmigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. «Wir bieten die gleichen Produkte wie TLPO an, sind aber hierzulande nicht sehr bekannt, weil wir uns bisher auf den französischen Markt konzentriert haben», erklärt Luc Lutot, Geschäftsführer von Luxnetwork.

Die Käufer führt 35 Angestellte von TLPO mit fünf seiner Beschäftigten aus Luxemburg in seiner neuen Geschäftsstelle in Hesperingen zusammen. «Insgesamt werden wir über 200 Angestellte haben und peilen einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro an. Davon kommen zehn bis 15 Prozent von TLPO», so Lutot weiter. Luxnetwork bietet seiner Kundschaft, die aus großen Unternehmen besteht, Lösungen im Bereich der Telekommunikation wie Server oder Breitbandanschluss, an. «In den nächsten zwölf bis 18 Monaten wollen wir unser Portfolio erweitern, um neue Kunden zu erreichen», sagt Lutot.

Jérôme Grandidier bleibt Berater

Nachdem Luxnetwork Fuß gefasst hat, will Nomotech noch ein paar Schritte weiter gehen: Durch die Tochtergesellschaften Nomosphere, ein WiFi-Anbieter für öffentliche Plätze, und Ozone, ein Internetprovider für Privathaushalte, will das Unternehmen seine Aktivitäten im Großherzogtum ausweiten.

Jérôme Grandidier, der TLPO 2009 gegründet hat und 50,1 Prozent der Firma hält, bleibt Luxnetwork als Berater erhalten. Um den Konkurs des Unternehmens zu vermeiden und weil niemand die Firma verwalten wollte, musste die Justiz tätig werden. Die finanziellen Probleme entstanden, weil der zweite Hauptaktionär, BIP, absprang.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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