Joon

29. September 2017 15:47; Akt: 29.09.2017 15:51 Print

So funktioniert die Airline für die «coolen Kids»

Bio-Food, eine «Rooftop-Bar» und Virtual-Reality-Brillen – damit will Air France gezielt eine junge Kundschaft anziehen.

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Hat die Welt darauf gewartet? Bei der neuen Fluggesellschaft Joon wird nicht einfach Orangensaft im Flugzeug serviert. Nein, es gibt «hochenergetischen Baobab Matahi Juice in der Rooftop Bar». Mit Marketing-Floskeln wie dieser will die Air-France-Tochter gezielt ein Publikum zwischen 18 und 35 Jahren ansprechen.

Joon verkauft sich als Airline für Millennials und bedient dabei so manches Klischee: So sind etwa 20 Prozent der angebotenen Speisen an Bord Bio. Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter tragen nicht etwa klassische Uniformen, sondern betont legere Outfits in der Farbe «Electric Blue» (oder auch: Pantone 2736C). Der Stoff für die Jogging-Hosen und ärmellosen Jacken wird aus recycelten Pet-Flaschen gefertigt. Kombiniert werden die Öko-Teile mit Sneakers.

Natürlich ist Joon auch technisch auf dem neusten Stand. Statt über einen Bildschirm im Sitz des Vordermanns konsumiert man Filme und Musik via Streaming-System über das eigene Smartphone oder Tablet. Aufladen kann man die Geräte über einen persönlichen USB-Anschluss. Business-Passagiere können auf Langstreckenflügen von einem Virtual-Reality-Headset profitieren und in eine andere Sphäre eintauchen.

Ab März auch nach Brasilien und auf die Seychellen

Neben pseudohippem Schnickschnack will die neue Air-France-Tochter insbesondere mit tiefen Preisen bei der jungen Kundschaft (zwischen 18 und 35 Jahren) punkten. One-Way-Tickets sind schon ab rund 40 Euro zu bekommen.

Im Dezember nimmt die Airline ihren Betrieb auf. Ab Paris werden vorerst vier Ziele in Europa – Barcelona, Berlin, Lissabon und Porto – angeflogen. Ende März 2018 sollen in einem nächsten Schritt weiter entfernte Ferienziele wie die Seychellen oder das brasilianische Fortaleza in den Flugplan aufgenommen werden.

(L'essentiel/sei)

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