Geldpolitik

07. September 2017 15:57; Akt: 07.09.2017 15:58 Print

EZB lässt Leitzins auf Rekordtief

Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen nicht angetastet. Der Schlüsselsatz bleibt bei 0,0 Prozent.

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Alles beim Alten: EZB-Präsident Mario Draghi, hier bei einer Pressekonferenz in Frankfurt. (Archivbild) (Bild: Arne Dedert/DPA)

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Darüber hinaus hat die Europäische Zentralbank ihren geldpolitischen Ausblick beibehalten. Die EZB hielt dabei an der Option fest, im Notfall ihr billionenschweres Anleihen-Kaufprogramm hinsichtlich Umfang und Dauer auszuweiten.

Die Euro-Wächter erwerben seit März 2015 Staatsanleihen und andere Wertpapiere - aktuell monatlich für 60 Milliarden Euro.

Seit März 2016 auf Rekordtief

EZB-Präsident Mario Draghi hat eine Diskussion über die Zukunft der inzwischen auf 2,28 Billionen Euro angelegten Anleihenkäufe für Herbst angekündigt.

Das Programm läuft Ende Dezember aus. Somit bleibt nicht viel Zeit, die Anleger an den Börsen darauf vorzubereiten, wie es mit den Transaktionen danach weitergehen soll.

Die EZB bestätigte zudem, dass ihre Schlüsselzinsen weit über die Zeit der Anleihenkäufe hinaus auf dem derzeitigen Niveau liegen werden. Die Möglichkeit noch tieferer Zinsen hatte die Notenbank bereits im Juni aus ihrem Ausblick gestrichen.

Der Leitsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Der sogenannte Einlagensatz steht sogar bei minus 0,4 Prozent. Banken müssen also Strafzinsen zahlen, wenn sie über Nacht Geld bei der Notenbank parken. (fur/sda)

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Japs am 07.09.2017 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Das bleibt noch lange so - Sonst geht Südeuropa pleite

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  • Kapitalistensklaventum am 10.09.2017 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    ... und so arbeiten wir alle nur noch für den Goldesel Draghi und seine Banksterbande, die sich das Gold wieder auf ihre Weise zurücknehmen, ohne auch nur einen Finger dafür krumm zu machen mit der Unterstützung von EU und Regierungen, für die der Mensch hinter der Steuerzahl nur noch eine Belastung ist! ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kapitalistensklaventum am 10.09.2017 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    ... und so arbeiten wir alle nur noch für den Goldesel Draghi und seine Banksterbande, die sich das Gold wieder auf ihre Weise zurücknehmen, ohne auch nur einen Finger dafür krumm zu machen mit der Unterstützung von EU und Regierungen, für die der Mensch hinter der Steuerzahl nur noch eine Belastung ist! ...

  • Japs am 07.09.2017 18:22 Report Diesen Beitrag melden

    Das bleibt noch lange so - Sonst geht Südeuropa pleite

    • Bloody Mary am 09.09.2017 10:14 Report Diesen Beitrag melden

      Sou kënnen d'Bankster fette Profit machen op de schaffenden Leit hier Käschten, déih sech keen Doheem méih kënnen leeschten wéinst den Immohaien, déih all Wunnengen opfriëssen an eidel stoe loossen, fir de Loyer onverhältnisméisseg willkürlech an d'Luut ze dreiwen ... wéih et dobei den eenzelnen Leit geht bei der Opfriëssaktioun vun den onersättlechen Vielfrassbanken, bleift hinnen selwer iwerlooss - et bleift hinnen jo nach d'Liëwen op der Strooss ... Dracula needs our Blood!

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