Werbestrategie

12. September 2018 10:08; Akt: 12.09.2018 10:14 Print

Brennende Sneakers kurbeln Nikes Verkäufe an

Kunden rufen wegen der Werbung von Nike mit einem Football-Rebellen zum Boykott auf. Der Konzern profitiert vom Rummel.

Dieser Werbespot sorgte in den USA für Aufruhr - und steigende Verkaufszahlen bei Nike. (Video: Nike)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Aufruhr um die neuste Werbekampagne hat geholfen:

«Was hat sich Nike nur dabei gedacht?», fragte US-Präsident Donald Trump auf Twitter, nachdem die Sportfirma eine kontroverse Werbekampagne mit Colin Kaepernick lanciert hatte. Die Antwort auf die Frage: Nike dürfte an die Verkaufszahlen gedacht haben. Die Firma verzeichnete seit Beginn der Kampagne allein in den USA 31 Prozent mehr Onlineverkäufe, wie die Marktforscher von Edison Trends mitteilen.

Ein Anstieg nach dem amerikanischen Feiertag Labor Day ist zwar normal, doch ist das diesjährige Wachstum im Vergleich zu 2017 fast doppelt so groß. Dabei ist der amerikanische Markt derjenige, auf dem die Kampagne die negativsten Reaktionen – bis zu Boykott-Aufrufen – provoziert hat.

Seit einigen Tagen wirbt der Football-Quarterback Colin Kaepernick, der vor gut zwei Jahren die Nationalhymnen-Proteste wegen Rassismus in den USA ausgelöst hatte, für die «Just Do It»-Werbekampagne des US-Sportartikelherstellers Nike. Einige verbrannten darauf ihre Schuhe. In New Orleans ordnete ein Bürgermeister sogar an, dass Sportclubs keine Nike-Kleider und -Schuhe mehr kaufen dürfen.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.