In Luxemburg

13. November 2017 07:00; Akt: 22.11.2017 12:09 Print

Delen Private Bank will sich weiter etablieren

LUXEMBURG – Nach 30 Jahren im Großherzogtum will sich die Privatbank Delen weiter auf dem heimischen Markt etablieren. Dazu sollen noch Filialen eröffnet werden.

storybild

Direktor Philippe Havaux kann eine ordentliche Bilanz vorweisen. (Bild: L'essentiel)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

Das 30. Jubiläum der Delen Private Bank Luxembourg ist eine gute Gelegenheit, die Privatbank etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft einer belgischen Gruppe, bei der die Familie Delen neben der Muttergesellschaft Ackermans & van Haaren der Großaktionär ist.

In ihrem Portfolio steht neben der Verwaltung von Fonds auch die Beratung beim Erbe. «Wir setzen auf Organisation und Ethik», erklärt Direktor Philippe Havaux. «Wir garantieren unseren Kunden mit 10.000 Euro den gleichen Service wie denen, die eine Million investieren. Wir verfolgen die gleiche Strategien und bieten dieselben Renditen. Unser Vermögensmanagement ist sehr transparent.»

Krise hatte keine negativen Folgen

Die vergangene Finanzkrise hat die Bank nicht getroffen. «Wir mussten uns nicht neu positionieren und haben kein Geld verloren. Im Gegenteil: Einige Kunden großer Banken sind sogar zu uns gewechselt», sagt Havaux.

Die Delen Privatbank hat 1600 Kunden und verwaltet ein Vermögen von etwa 1,6 Milliarden Euro. Durchschnittlich werden ergo 900.000 bis eine Million Euro angelegt. Während das Unternehmen derzeit noch überwiegend belgische und ausländische Kunden betreut, wollen sie auch mehr Luxemburger für sich gewinnen.

Um diesen Markt anzukurbeln, bietet die Bank gezielt Veranstaltungen in seinen Räumlichkeiten an. Der erste luxemburgische Manager der Firma wird ebenfalls bald eingestellt.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.