Deloitte Luxemburg

20. Oktober 2017 14:13; Akt: 20.10.2017 14:55 Print

Hauptsitz könnte schon beim Umzug zu klein sein

LUXEMBURG – Deloitte hat am Freitag seine aktullen Geschätszahlen präsentiert. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft wächst schneller, als sie selbst für möglich hielt.

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Noch bis 2019 ist der Deloitte-Sitz in Neudorf. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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Deloitte Luxemburg hat im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. Mai endete, einen Umsatz von 295 Millionen Euro erzielt. Des entspricht einem Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz mit.

Vor allem das Beratungsgeschäft hätte mit einem Umsatzwachstum von 20 Prozent zu dem sehr guten Ergebnis geführt. Die zunehmende Digitalisierung der Unternehmen sowie die Besteuerung der damit verbundenen wirtschaftlichen Tätigkeiten verschaffe der Steuerabteilung (+ 5 Prozent) neue Aufträge.

Neuer Hauptsitz 2019 fertig

Auch der anstehende Brexit sorge für eine gute Auftragslage. «Wir sehen immer mehr Bewegungen», berichtet Yves Francis, geschäftsführender Gesellschafter, der am 1. Juni kommenden Jahres von John Psaila (derzeit Risk & Reputation Leader) abgelöst wird. «Investoren suchen Rechts- und Steuersicherheit statt eines niedrigen Steuersatzes», ergänzt Raymond Krawczykowski. Im Buhlen um Unternehmen aus der Brexit-Masse habe das Großherzogtum in dieser Hinsicht einen großen Vorteil.

Das deutliche Umsatz-Wachstum wirkt sich bei Deloitte auch auf das Personal aus. Seit 2010 hat sich die Belegschaft auf heute rund 1000 Mitarbeiter verdoppelt. Damit dürfte der derzeit im Bau befindliche neue Hauptsitz im Ban de Gasperich bereits nach dem geplanten Umzug im ersten Halbjahr 2019 etwas beengt sein. Wir wachsen schneller, als wir es uns vor vier Jahren beim Start des Bauprojekts haben vorgestellen können», berichtet Sophie Mitchell, Leiterin der Prüfungsabteilung.

(mv/pw/L'essentiel)

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