Musical.ly

13. November 2017 12:38; Akt: 13.11.2017 12:44 Print

8 Fakten über die App, die Erwachsene nicht kennen

Musical.ly wurde für einen gigantischen Preis verkauft. Wie die Social-Video-App von einem Flop zum Teenie-Hype wurde.

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Die Playback-App Musical.ly ist von der chinesischen Firma Beijing Bytedance Technology übernommen worden – zu einem offenbar gigantischen Preis. Medien sprechen von 800 Millionen bis zu einer Milliarde Dollar.

Wie kann eine App so viel wert sein – und wie kam es überhaupt zum Hype? Wir fassen die wichtigsten Fakten über die App kurz zusammen:

Der Start war ein riesiger Flop

Die Gründer Louis Yang und Alex Zhu wollten eigentlich eine Lern-App lancieren, bei der Experten drei- bis fünfminütige Erklärvideos hochladen sollten. Für das Projekt Cicada sammelten sie bei Investoren 250.000 Dollar ein. Doch kurz vor dem Start realisierten Yang und Zhu, dass das Projekt nie abheben wird.

Teenager gaben den Ausschlag

Die Infrastruktur der App war vorhanden – nur der Inhalt fehlte. Die zündende Idee kam Gründer Zhu in einem Bus: Die Hälfte der Teenager hörte Musik, die andere machte Selfies und teilte sie. Da war Zhu klar: Seine App sollte Musik, Videos und Social Media vereinen.

Die Entwicklung dauerte nur 30 Tage

Von da an ging es schnell: Das Team von Zhu und Yang entwickelte das heutige Musical.ly innerhalb eines Monats. Im Juli 2014 stand die App erstmals zum Download bereit.

Das Logo machte den ganzen Unterschied

Obwohl die App ordentlich startete und etwa 500-mal pro Tag heruntergeladen wurde, war den Gründern das Wachstum zu langsam. Doch plötzlich entdeckten die Gründer das Problem: Wenn Musical.ly-User ihre Videos auf Instagram oder Twitter teilten, wurde das Logo abgeschnitten. Es wurde an eine andere Position im Bild gesetzt – und das Wachstum explodierte.

Die App ist ein Dauerbrenner in den Charts

Am 1. Juli 2015 erreichte Musical.ly in den App-Store-Charts in den USA die Nummer eins. In der Kategorie «Foto und Video» spielt Musical.ly mittlerweile in derselben Liga wie Youtube, Instagram und Snapchat.

Es gibt keine User, Likes und Follower – aber BFFs

Leute, die «Musicals» posten – so heißen die hochgeladenen Videos –, heißen «Muser». Wer jemandem folgt, wird Fan, und statt Likes werden Herzen verteilt. Die Muser können ihre Fans zudem auf die BFF-Liste nehmen. Mit dem BFF kann man dann etwa Duette aufnehmen.

Die meisten Muser kommen aus den USA

Täglich werden rund 13 Millionen Videos auf Musical.ly veröffentlicht, wie «Forbes» schreibt. Die meisten Muser (49 Prozent) stammen aus den USA. Weitere große Märkte sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich. 60 Prozent der Muser sind zwischen 13 und 20 Jahre alt.

Lisa und Lena sind die größten Musical.ly-Stars

Die deutschen Zwillinge Lisa und Lena haben 24,5 Millionen Fans und bisher 1,7 Milliarden Herzchen eingesammelt. Die 17-jährige Baby Ariel hat 22,3 Millionen Fans auf der Video-App und zählt 1,3 Milliarden Herzen.

(vb)

(L'essentiel)

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