Energieverbrauch

11. Mai 2017 17:52; Akt: 12.05.2017 09:47 Print

Luxemburg will viel mehr «grüne» Energie nutzen

LUXEMBURG - Die Regierung Luxemburgs will strategische Schwerpunkte auf die bessere Nutzung von erneuerbaren Energien und den Bau von energiesparenden Gebäuden legen .

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Die Luxemburger Regierung will deutlich weniger Energie verbrauchen – und wenn überhaupt, dann möglichst «grüne». Das ist auch eine Konsequenz der Beratung durch den amerikanischen Ökonom Jeremy Rifkin, der die Situation im Großherzogtum analysiert hat.

Die Ziele sind ehrgeizig: Bis 2050 soll der Gesamtenergieverbrauch für Strom, Wärme und Transport um einen Drittel reduziert werden – auf dann 17 000 Gigawattstunden. Etwa 70 Prozent davon sollen wiederum aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Dazu soll die Ausbeute aus Photovoltaik, Wind-, Wasser- und Bioenergie etwa um den Faktor 20 erhöht werden.

Wie an diesem Donnerstag im Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Insfrastruktur angekündigt wurde, soll sich dies auch auf öffentliche Gebäude auswirken. Insgesamt neun Millionen Euro aus dem Klima- und Energiefonds für Investitionen sollen in fünfzehn Photovoltaik-Projekte gesteckt werden.

Die geschätzte Energie-Jahresproduktion von 3,450 Mio. KWh soll zu einer Erhöhung der nationalen, photovoltaïschen Energie-Produktion von 3,3 Prozent führen. Dies entspricht einem Konsum in 860 Haushalten.

«Nationale und internationale Referenzen»

In Beles sollen fünf Gebäude mit Sonnenpanelen ausgerüstet werden – darunter die Rockhal, das Lyzeum Bel-Val, die Gebäude der «Maison du savoir», der «Maison des sciences humaines» und die «Maison de l'innovation». Insgesamt 4,3 Mio. Euro werden für eine geschätzte Jahresproduktion von zwei Millionen Kilowattstunden investiert.

Auch die zukünftigen Forschungs- und Universitätsgebäuden der «Cité des Sciences» (Nationalarchiv, Sporthalle, Wohnungen in der «Porte de France», Ingenieurslabor) sollen mit Energie aus Sonne, Wind oder Erdwärme versorgt werden. Im weiteren Sinne sollen diese Gebäude als «nationale und internationale Referenzen» im Rahmen nachhaltiger Konstruktion stehen. In anderen Regionen des Großherzogtums sind ebenfalls Pilotprojekte im Gang, die Kreislaufwirtschaft und Ökokonzeption mit Konstruktionen aus regionalem Holz, Gebäuden mit positiver Energiebilanz, oder mit Recyclingmaterialien von anderen Baustellen mischen.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • de privatmann am 11.05.2017 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Photovoltaik ist für Einspeisung Non-Sense! PR-Aktionen für Betriebe und durch Subventionen Buisness für Private und Betriebe. Andere Erneuerebare wie Wind,Biogas und Wasser sind Erbiebiger!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • de privatmann am 11.05.2017 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Photovoltaik ist für Einspeisung Non-Sense! PR-Aktionen für Betriebe und durch Subventionen Buisness für Private und Betriebe. Andere Erneuerebare wie Wind,Biogas und Wasser sind Erbiebiger!

    • Steffi am 14.05.2017 17:13 Report Diesen Beitrag melden

      Biogas ist nur ergiebig durch das Sponsoring und Subsidien. Wenn man all den Dieselkraftstoff rechnet welcher dafür verbrannt wird, frage ich mich warum das Bio heissen soll. Die Riesen-Güllefässer wollen bewegt werden mit grossen Traktoren...Der gute Mais wird vergast...Die Gasverluste der Anlage sind auch nicht zu unterschätzen.

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