Industrielle Revolution

21. November 2016 12:27; Akt: 21.11.2016 12:27 Print

Siemens-​​Chef plädiert für Grundeinkommen

Die Digitalisierung pflügt die Arbeitswelt um, Menschen werden durch Roboter ersetzt. Laut Siemens-Chef Joe Kaeser wird deshalb eine Art Grundeinkommen unvermeidlich sein.

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Roboter statt Mensch: Neue Technologien wie 3-D-Technik werden einen Teil der heute bestehenden Jobs wegrationalisieren. Glaubt man einer Studie der World Economic Forums (WEF), werden in den führenden Industrie- und Schwellenländern in den nächsten fünf Jahren etwa sieben Millionen Jobs wegfallen, neu hinzu kommen lediglich zwei Millionen. Als Folge der sogenannten vierten Industriellen Revolution fordert Siemens-Chef Joe Kaeser eine bessere soziale Absicherung für die Menschen, so der Topmanager anlässlich des Wirtschaftsgipfels der «Süddeutschen Zeitung».

Laut Kaeser ist es absehbar, dass ein Teil der Leute auf der Strecke bleiben, weil sie mit dem Tempo der Welt einfach nicht mitkommen würden. Auf sie warten könne man jedoch nicht, denn dann würden Deutschland und Europa verlieren. Also müsse die Gesellschaft dafür sorgen, «dass die Menschen versorgt sind». Die Betroffenen müssten sehen, dass es Hilfsangebote gebe. Deshalb werde «eine Art Grundeinkommen völlig unvermeidlich sein», sagte Kaeser laut der «Süddeutschen Zeitung».

Grundeinkommen werden in mehreren Ländern im Rahmen von Studien erforscht. Die zentrale Frage: Würden mehr Menschen nicht mehr arbeiten, weil sie ja Geld vom Staat geschenkt bekommen? Um das beantworten zu können, startet Kanada 2017 in der Provinz Ontario ein Pilotprojekt. Ein Test mit einem Grundeinkommen startet im kommenden Jahr auch in Finnland.

(sas)

(L'essentiel)

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