In Luxemburg

09. Januar 2018 10:20; Akt: 09.01.2018 11:38 Print

Staat erhält mehr als 41 Millionen von Steuersündern

LUXEMBURG – Die im Jahr 2016 erlassene Steueramnestie kam fast 300 Menschen zugute. Der Staat erhält dadurch mehr als 41 Millionen Euro.

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Wie viele Länder hat auch Luxemburg 2016 eine Steueramnestie eingeführt. Damit haben Steuersünder, die die Steuerverwaltung absichtlich oder unbeabsichtigt betrogen haben, sozusagen eine zweite Chance erhalten.

«289 Menschen ergriffen diese Gelegenheit», sagte Finanzminister Pierre Gramegna am Dienstag in einer parlamentarischen Antwort. «In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 wurden 221 und in den ersten neun Monaten 2017 68 Steuererklärungen eingereicht. Fast alle wurden behandelt», bestätigt der Minister.

Zuzügliche Besteuerung

Ist eine Steuererklärung zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2016 eingereicht worden, musste der Steuersünder den vollen Betrag zuzüglich zehn Prozent der Steuern zahlen. Wurde die Steuererklärung erst im Jahr 2017 eingereicht, erfolgte eine zuzügliche Besteuerung von 20 Prozent.

Der Luxemburger Staat erhielt 2016 30,63 Millionen Euro und in den ersten neun Monaten im Jahr 2017 rund 5,69 Millionen Euro. Dazu kommt die zuzügliche Besteuerung von zehn und 20 Prozent, die insgesamt 4,76 Millionen Euro ergaben. Insgesamt erhält der Staat damit mehr als 41 Millionen Euro.

(MC/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 09.01.2018 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hurra. Dann werden ja endlich die dringend benötigten Sozialwohnungen gebaut, oder?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 09.01.2018 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hurra. Dann werden ja endlich die dringend benötigten Sozialwohnungen gebaut, oder?

    • Jeanchen am 09.01.2018 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      Nee. Get alles an den Tram.

    • Moriarty am 09.01.2018 12:54 Report Diesen Beitrag melden

      ...oder an den Space-mining, gaaaanzzz wichtëg!!!!

    • Saupreis am 10.01.2018 00:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wir brauchen aber keine Tram, sondern Wohnungen

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