«SSSam» auf Becher

08. Juli 2018 15:19; Akt: 08.07.2018 15:22 Print

Starbucks-​​Mitarbeiter beleidigt Stotterer

Die US-Kaffeekette feuert einen Mitarbeiter. Der Grund: Er hatte sich über einen stotternden Kunden lustig gemacht.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Die Kaffeekette Starbucks erlebt schon wieder einen Shitstorm. Ein Mitarbeiter in den USA hatte sich über einen stotternden Kunden lustig gemacht. Starbucks teilte mit, dass man den Mitarbeiter unterdessen gefeuert habe. Ein solches Verhalten entspreche nicht den Standards des Unternehmens.

Der Vorfall ereignete sich in einer Filiale in Philadelphia. Ein Kunde namens Sam musste für seine Bestellung seinen Namen angeben. Dabei stotterte er und wiederholte das S in seinem Namen mehrmals. Der Mitarbeiter schrieb daraufhin den Namen als «SSSam» auf den Kaffeebecher. Bei Starbucks werden üblicherweise die Namen der Kunden auf den Becher geschrieben.

«Starbucks ist für mich Geschichte»

Begleitet wurde der Kunde von einem Freund, der die Geschichte letzten Sonntag auf Facebook öffentlich machte und dazu ein Foto des Starbucks-Bechers postete. In der Kommentarspalte unter dem Beitrag äußern sich wütende Nutzer. «Starbucks ist für mich Geschichte, das Unternehmen ist Scheiße», schreibt einer.

Der Kunde selber beschwerte sich nach dem Vorfall mit einem Mail bei Starbucks. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen ihm daraufhin einen Gutschein im Wert von knapp 7 Euro angeboten.

Rassismusvorwürfe

Starbucks war bereits im April in negative Schlagzeilen geraten. Damals waren ebenfalls in Philadelphia zwei Afroamerikaner verhaftet worden (siehe Video unten). Angestellte riefen die Polizei, weil die beiden Kunden nichts bestellt hatten und sich weigerten, das Lokal zu verlassen. Starbucks musste sich in der Folge den Rassismusvorwurf gefallen lassen.

Diese Aufnahmen haben in den USA für Furore gesorgt. Sie zeigen, wie zwei afroamerikanische Männer in einem Starbucks-Café in Philadelphia festgenommen werden.

(dob)

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Starpollution am 09.07.2018 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Kaffi am Plastikbecher, den duerno an der Poubelle land, geht guer net! ... igit

  • Lux am 08.07.2018 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    D leit posten an liken ohni nozedenken!

  • Se wellen just deng bucks am 09.07.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Entweder gudde Kaffi oder déieren schlechten Starbucks.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Se wellen just deng bucks am 09.07.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Entweder gudde Kaffi oder déieren schlechten Starbucks.

  • Pia am 09.07.2018 11:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    D'Mënschheet vun haut ????

  • Starpollution am 09.07.2018 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Kaffi am Plastikbecher, den duerno an der Poubelle land, geht guer net! ... igit

  • Jang H. am 09.07.2018 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Et gi vill besser Kaffi-Shops wi dén do. Wann e Konkurrent an der Géigend ass (Costa, asw), gin ech leiwer dohinner.

  • Lux am 08.07.2018 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    D leit posten an liken ohni nozedenken!