Auch Luxemburg betroffen

10. April 2018 07:40; Akt: 10.04.2018 07:46 Print

Am Flughafen Frankfurt geht fast nichts mehr

FRANKFURT/LUXEMBURG - An Deutschlands Flughäfen muss wegen Warnstreiks mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Auch viele Flüge nach Luxemburg sind betroffen.

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In Deutschland haben am frühen Dienstag neue Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. Am größten Flughafen des Landes in Frankfurt legten Beschäftige der Flugzeugabfertigung und der Feuerwehr die Arbeit nieder. Auch die Flugsicherheitskontrolle ist betroffen.

Flugreisende müssten sich am Dienstag am Airport Frankfurt ganztägig auf erhebliche Einschränkungen einstellen, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. So sind auch alle fünf Flügen von und nach Luxemburg annulliert. Aus München werden jeweils zwei Hin- und Rückflüge der vier geplanten Angebote durchgeführt. Alle Infos über die Flüge finden Sie hier.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Beschäftigten dazu aufgefordert, von 5 Uhr bis 18 Uhr die Arbeit niederzulegen. Die Lufthansa hat bereits hunderte Flüge gestrichen – wie auch an den ebenfalls betroffenen Flughäfen in München, Köln und Bremen. Insgesamt seien mehr als 800 Verbindungen und 90.000 Passagiere betroffen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Die Kunden könnten einmalig ihren Flug kostenfrei umbuchen oder im Inland auf die Bahn ausweichen.

Sechs Prozent mehr Lohn

Verdi will kurz vor der dritten Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst den Druck erhöhen. Die Gespräche sind am 15. und 16. April in Potsdam. Die Gewerkschaft fordert für bundesweit rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat.

Die Ausstände an den Flughäfen sollen auf Dienstag beschränkt sein. Die Gewerkschaften kündigten bis Freitag allerdings weitere bundesweite Warnstreiks im gesamten öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen an. Betroffen sein sollen unter anderem Kitas, der Nahverkehr und die Müllabfuhr.

Der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske verteidigte die Ausstände. «Mit der massiven Ausweitung der Streiks setzen wir in dieser Woche deutliche Signale an die Arbeitgeber», sagte er der Nachrichtenagentur DPA. (chk/sda)

(L'essentiel)

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