Vorsicht, Falle!

09. Januar 2019 10:34; Akt: 09.01.2019 10:41 Print

Betrüger locken mit gratis Europa-​​Park-​​Tickets

Per Whatsapp erhalten Leute Nachrichten, die vermeintlich vom Europa-Park sind und mit Gratistickets locken. In Wirklichkeit ist es ein Phishing-Versuch.

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Gratis mit der Familie in den Europa-Park – das verspricht eine betrügerische Kettenmeldung, die momentan auf Whatsapp kursiert. 100 Familien sollen je fünf Freikarten erhalten. Die Autoren des Fake-Angebots gaukeln vor, es handle sich um eine offizielle Aktion des Europa-Parks. Der Empfänger wird aufgefordert, einen Link anzuklicken, der der URL des Freizeitparks in Rust ähnelt.

Auf der Website, die mittlerweile von vielen Phishing-Filtern (siehe Box) blockiert wird, sollen Nutzer einige Fragen beantworten, ihre Kontaktdaten hinterlassen und die Nachricht an 20 Whatsapp-Kontakte weiterleiten. Wer das macht, bekommt dann statt Gratis-Tickets massenweise Spam. Zudem sichert man durch das Weiterleiten, dass sich die betrügerische URL weiterverbreitet. Auch Schweizer Leser haben die Nachricht erhalten, wie sie 20 Minuten sagten.

Europa-Park schlägt Alarm

Der Europa-Park hat wegen des Betrugsversuch auf Twitter Alarm geschlagen:

Damit man den Betrugsversuch erkennen kann, rät ein Sprecher des Freizeitparks, auf die Webadresse zu achten. Die offiziellen Adressen seien Europapark.com, Europapark.ch und Europapark.de. Im Fall des aktuellen Phishing-Versuchs lautet die URL Europapark-eu.online. Wer genauer hinschaut, erkennt zudem die vielen Schreibfehler auf der Website. Der Text scheint eher von Google Translate als von einem deutschen Unternehmen zu stammen.

Alte Masche, neue URL

Die Betrüger hinter der Masche passen sich regelmäßig an die Webfilter an: Ähnliche Whatsapp- und Facebook-Nachrichten kursieren immer wieder in den sozialen Medien, die genaue URL ändert sich allerdings. Onlinewarnungen.de meldete bereits Mitte 2018 ein Fake-Gewinnspiel, das mit Familientickets für den Europa-Park lockte. Bis jetzt meldete das Portal ein halbes Dutzend Änderungen der Webadresse – die Betrüger nutzten teils URLs mit schwer erkennbaren Sonderzeichen, sodass die Adresse ähnlich aussieht wie die offizielle Site des Europa-Parks.

Die Masche bleibt aber gleich: Per Social Media wird man mit Freikarten angelockt, auf der Website soll man seine Daten preisgeben sowie die Nachricht weiterleiten, und am Schluss gibts unerwünschte Werbung in der Mailbox.

(L'essentiel/rkn)

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