Sandalen und Champus

26. Februar 2021 14:47; Akt: 26.02.2021 14:51 Print

Birkenstock geht definitv an Luxus-​​Giganten

Der Sandalenhersteller wird Teil des LVMH-Konzerns, zu dem Marken wie Louis-Vitton oder Moét-Chandon gehören. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Sandalenhersteller Birkenstock ist verkauft. Die Traditionsfirma in Linz am Rhein geht an die US-französische Beteiligungsgesellschaft L Catterton und die Familienholding Financière Agache des französischen Milliardärs Bernard Arnault, wie der Birkenstock-Geschäftsführer Oliver Reichert dem «Handelsblatt» am Freitag sagte. Die beiden einzigen Erben des Schuhherstellers, Alexander und Christian Birkenstock, verkaufen demnach die Mehrheit der Anteile, bleiben aber als Minderheitsgesellschafter dem Unternehmen erhalten. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Das Nachrichtenunternehmen Bloomberg hatte über einen Kaufpreis von circa 4 Milliarden Euro spekuliert.

Übernahme mit neuen Marktzugängen

«Wir bekommen durch die neuen Miteigentümer exzellente Marktzugänge und Kontakte in Asien und können unseren Wachstumskurs beschleunigt fortsetzen», sagte Geschäftsführer Reichert dem «Handelsblatt». Alle Arbeitsplätze blieben erhalten. «Wir sind in Deutschland fest verankert und daran wird sich auch nichts ändern.»

Ursprünglich Familienbetrieb

Birkenstock war vor 250 Jahren gegründet worden und ist seitdem dauerhaft und vollständig in Familienbesitz. Die Firma produziert nahezu ausschließlich in Deutschland, 2019 waren es ungefähr 25 Millionen Paar Schuhe und Sandalen, wie das «Handelsblatt» berichtete. 2019 machte das Unternehmen laut Bericht rund 720 Millionen Euro Umsatz bei einem Nettogewinn von 130 Millionen Euro. Es wird laut «Handelsblatt» mit vier Milliarden Euro bewertet.

Neben L Catterton gab es nach Angaben Reicherts weitere Bieter. Die Erben Christian und Alex Birkenstock erklärten laut Mitteilung: «Für die nächsten 250 Jahre brauchen wir Partner mit der gleichen strategischen und langfristigen Vision wie die der Familie Birkenstock. In L Catterton and Financière Agache haben wir diese Partner gefunden.»

(L'essentiel/AFP)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Proofreader am 01.03.2021 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    - Schampus - Louis VUitton - MoËt-Chandon - Berühmt ist die Firma für IHREN Champagner

Die neusten Leser-Kommentare

  • Proofreader am 01.03.2021 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    - Schampus - Louis VUitton - MoËt-Chandon - Berühmt ist die Firma für IHREN Champagner