Digitalisierung

07. Oktober 2018 20:06; Akt: 07.10.2018 20:10 Print

Bis 2030 verschwinden eine Million Jobs

Jede vierte Stelle fällt bis 2030 der Digitalisierung zum Opfer. Gleichzeitig werden jedoch auch neue Stellen geschaffen.

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«Etwa 20 bis 25 Prozent aller beruflichen Aktivitäten werden bis zum Jahr 2030 automatisiert sein.» Diese Prognose sagen Fachleute von McKinsey in einer Studie voraus, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Betroffen seien rund eine Million Arbeitsplätze. Demnach fielen in den Branchen Detailhandel und Industrie sowie im Finanzsektor die meisten Jobs weg.

Die Studie sagt jedoch auch Positives voraus: So sollen bis 2030 rund 800.000 neue Stellen geschaffen werden. Dafür seien jedoch andere Fähigkeiten gefragt. So steige etwa der Bedarf an IT-Spezialisten rasant.

Tausende scheiden aus Arbeitsmarkt aus

«Viele Unternehmen werden ihre Mitarbeiter intern umschulen und mit Zusatzaufgaben auf neue Aufgaben vorbereiten», sagt Marco Ziegler von McKinsey im Bericht.

Dennoch rechnet er damit, dass pro Jahr 15.000 bis 20.000 Personen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. «Man wird einen Kassier nicht zur IT-Fachkraft umschulen können», so Ziegler.

(L'essentiel)

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