Esch-Schifflingen

23. Mai 2019 12:28; Akt: 23.05.2019 14:07 Print

Dänisches Team soll Industrieruine erschließen

ESCH/ALZETTE – Das dänische Architekturbüro Cobe Kopenhagen wird gemeinsam mit dem Luxemburger Unternehmen Agora die alte Industriebrache erschließen.

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Eine Fläche von 62 Hektar soll wieder erschlossen werden. (Bild: Editpress/Isabella Finzi )

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Ein dänisches Architekturbüro wird die städtebauliche Entwicklung der Industriebrachen von Esch-Schifflange übernehmen. Cobe Kopenhagen wird neben dem luxemburgischen Unternehmen Agora für das Projekt zuständig sein, so hieß am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung wurde von dem Koordinierungsausschuss getroffen, der sich aus der Regierung, ArcelorMittal und den betroffenen Kommunen zusammensetzt.

Cobe Kopenhagen wurde aus vier internationalen Teams in einem Auswahlverfahren bestimmt und soll nun die Revitalisierung des von 1871 bis 2012 betriebenen Standortes vorantreiben. Ziel sei es, «eine Landschaftsstadt» zu entwerfen und «eine autofreie Stadt zu fördern», heißt es von Seiten von Agora, das für die Erschließung des Standortes verantwortlich ist. Insgesamt umfasst das Projekt eine Fläche von 62 Hektar.

Das ausgewählte Bauprojekt «wird es dem Areal ermöglichen, weit vor der Fertigstellung der ersten Gebäude eine Identität zu erlangen», sagt Professor Jörg Aldinger, Vorsitzender des Empfehlungsausschusses. Das Projekt soll ein «Musterbeispiel der dritten industriellen Revolution in Luxemburg» sein. Bestehende Strukturen werden ins neue Projekt integriert.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 23.05.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Immer wenn es gross oder kompliziert wird müssen ausländische Architekten her, wieso, was ist los mit luxemburgischen Architekten ?

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  • Musterbeispiel der 3.?! ... am 25.05.2019 06:34 Report Diesen Beitrag melden

    ... industriellen Revolution!? ... e groussen Deel vun der Agrarlandschaft ass an denen puer läschten Joëren un d'Industrie verschenkt gin (Zigarettefabrik, Google, Stroosseverbreedung fir d'Verseuchungsdieselen, ...) fir ze verseuchen an elo kréiën d'Steierzuëler, denen hier Steieren geholl gin fir dat d'Industrie kann bëllëg verseuchen, den verseuchten Industrieterrain rem zerëck a mussen deiër bezuëlen fir därfen op den verseuchten Terrainen ze wunnen,wou sie dann op hiërer Terrasse oder um Daag hiert Biogeméis regional kënnen unbauen, well de Buëdem verseucht ass ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Musterbeispiel der 3.?! ... am 25.05.2019 06:34 Report Diesen Beitrag melden

    ... industriellen Revolution!? ... e groussen Deel vun der Agrarlandschaft ass an denen puer läschten Joëren un d'Industrie verschenkt gin (Zigarettefabrik, Google, Stroosseverbreedung fir d'Verseuchungsdieselen, ...) fir ze verseuchen an elo kréiën d'Steierzuëler, denen hier Steieren geholl gin fir dat d'Industrie kann bëllëg verseuchen, den verseuchten Industrieterrain rem zerëck a mussen deiër bezuëlen fir därfen op den verseuchten Terrainen ze wunnen,wou sie dann op hiërer Terrasse oder um Daag hiert Biogeméis regional kënnen unbauen, well de Buëdem verseucht ass ...

  • Julie am 23.05.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    Immer wenn es gross oder kompliziert wird müssen ausländische Architekten her, wieso, was ist los mit luxemburgischen Architekten ?

    • Ech64 am 24.05.2019 09:33 Report Diesen Beitrag melden

      Dei sinn ze Belleg fir eis Politiker

    • CO2produzenten de luxe am 25.05.2019 06:39 Report Diesen Beitrag melden

      d'lëtzebuërger Architekten mussen kucken, dat sie iergendwou an der Welt en Job fannen, well mir sin jo liberalistësch globaliséiert an d'Mobilitéit muss gefuërdert gin, well mir soss net genuch Autoen am Stau stoën hun, déih verseuchen ... ...

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