In Luxemburg

20. Oktober 2017 10:52; Akt: 20.10.2017 11:49 Print

Die Zeit der Großraumbüros läuft ab

LUXEMBURG – Seit den frühen 2000er Jahren setzen luxemburgische Unternehmen vermehrt auf Großraumbüros. Doch von allen Seiten hagelt es Kritik. «L’essentiel» hat nachgefragt.

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Großraumbüros wirken modern, verursachen jedoch auch Probleme.

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Die Idee des Großraumbüros klingt zunächst mal nicht schlecht: Große, offene Büroflächen, viel Licht, keine Enge, man kann jeden sehen und mit jedem kommunizieren. Seit nunmehr fast 17 Jahren nutzen auch luxemburgische Unternehmen diese Form der Arbeitsplatzgestaltung. Doch es hagelt Kritik. Mitarbeit klagen über Lärm und Stress, die Folge davon sind Konzentrationsschwierigkeiten.

L’essentiel hat mit zwei großen Arbeitgebern in Luxemburg gesprochen. Wir wollten wissen, wie sie mit der Kritik der Mitarbeiter umgehen. Bei ING und BGL BNP Paribas gebe es für die Mitarbeitern isolierte Räume, sogenannte «Konzentrationszonen», sowie «halb- oder ganzgeschlossene Räume», erklärt ein Sprecher.

Raumtrenner oder Seminare

Anders handhabt man das Problem bei PwC Lucembourg.«In unseren Büros wird lärmdämmender Teppichboden verwendet. Die Arbeitsplätze sind durch kleine Wände voneinander getrennt und jeder Mitarbeiter hat sein eigenes Telefon-Headset», erklärt ein PwC-Sprecher.

Das Unternehmen Orsys bietet Seminare an für den Umgang mit den Stresssituationen im Büro. «Unsere Trainer reisen ins Unternehmen, analysieren den verfügbaren Arbeitsraum und beraten das Personal so gut wie möglich», heißt es bei Orsys Luxembourg. Man kann also auch lernen, mit der Belastung umzugehen.

Haben auch Sie Erfahrungen mit der Arbeit in Großraumbüros gemacht? Berichten Sie von ihren Erfahrungen in der Kommentarspalte.

(dix/pf/L’essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 20.10.2017 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    ich habe beide offene Büros und geschlossene in meinem Berufsleben gehabt. Bei einer Verkaufstätigkeit ist ein offenes Büro kommunikativer. Bei rein administrativen Arbeiten eher störend und leistungsmindernd. Viele Unterbrechungen und unnütze Informationen.

  • Jang am 20.10.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Hatte auch beide Büros in meinem Berufsleben. Bei den Grossraumbüros waren in der Grippezeit alle krank und husteten. Telefongespräche wurden von allen mitgehört. Gerüche von z.B. Bohnensuppe verbreiteten sich nach dem Essen überall. Einige Kollegen schwitzten sehr während der Sommerzeit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jang am 20.10.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Hatte auch beide Büros in meinem Berufsleben. Bei den Grossraumbüros waren in der Grippezeit alle krank und husteten. Telefongespräche wurden von allen mitgehört. Gerüche von z.B. Bohnensuppe verbreiteten sich nach dem Essen überall. Einige Kollegen schwitzten sehr während der Sommerzeit.

  • Guy Michels am 20.10.2017 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    ich habe beide offene Büros und geschlossene in meinem Berufsleben gehabt. Bei einer Verkaufstätigkeit ist ein offenes Büro kommunikativer. Bei rein administrativen Arbeiten eher störend und leistungsmindernd. Viele Unterbrechungen und unnütze Informationen.