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11. Oktober 2019 14:26; Akt: 11.10.2019 14:48 Print

Dyson bläst die Pläne für sein Elektroauto ab

Der Hausgeräte-Spezialist Dyson gibt seine ambitionierten Pläne für den Einstieg ins Geschäft mit Elektroautos auf. Die Verlagerung des Firmensitzes scheint hingegen fix.

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Unternehmensgründer James Dyson wendete sich in einer E-Mail an die Mitarbeiter. (Bild: rob Bennett)

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Der Hausgeräte-Spezialist Dyson gibt seine ambitionierten Pläne für den Einstieg ins Geschäft mit Elektroautos auf. «Unser Automotive-Team hat in den letzten Jahren ein fantastisches Elektroauto entwickelt, allerdings sehen wir aufgrund der aktuellen Situation im Bereich Automotive keine Möglichkeit, das Produkt kommerziell gewinnbringend zu vertreiben», erklärte Dyson am Donnerstag. Das Autoprojekt werde deshalb eingestellt.

Dyson, bekannt vor allem für seine beutellosen Staubsauger, hatte 2017 angekündigt, ein Elektrofahrzeug zu entwickeln und dafür rund 2,5 Milliarden britische Pfund (2,8 Mrd Euro) zu investieren. Noch im Mai hatte Firmengründer James Dyson erklärt, man liege beim anvisierten Marktstart zum Jahr 2021 weitgehend im Plan und habe die Kosten im Griff.

Verlagerung nach Singapur bleibt bestehen

Die britische Firma beschloss zudem, ihren offiziellen Sitz nach Singapur zu verlagern, wo das Fahrzeug gebaut werden sollte. Diese Ankündigung war in Großbritannien mit Kritik aufgenommen worden, da James Dyson als Brexit-Befürworter in Erscheinung getreten war. Es sei davon auszugehen, dass der Firmensitz auch nach dem Ende des Autoprojekts in Asien bleiben werde, schrieb die «Financial Times» am Freitag.

Dyson betonte jetzt in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die Aufgabe der Autopläne sei «weder auf Mängel beim Produkt noch auf ein Versagen des Entwicklungsteams zurückzuführen». Dyson habe auch versucht, einen Käufer für das Projekt zu finden - «was allerdings bisher leider erfolglos geblieben ist». Die Firma werde aber von der für das Auto entwickelten Batterietechnologie profitieren.

Viele Elektroauto-Firmen haben finanzielle Sorgen

«Zudem werden wir uns auf die gewaltige Aufgabe konzentrieren, Festkörperbatterien und andere grundlegende Technologien in unterschiedlichsten Bereichen zu entwickeln: Sensorik, optische Systeme, Robotik, maschinelles Lernen und KI bieten uns erhebliche Möglichkeiten, die wir ergreifen müssen», schrieb James Dyson. Es gab keine Angaben dazu, wie viel das Autoprojekt Dyson letztlich kostete. Die Firma hatte unter anderem auch einen stillgelegten Flugplatz in Großbritannien für das Projekt umgerüstet.

Momentan stürzen sich alle großen Hersteller ins Geschäft mit Elektroautos und wollen ihre Modelle in den kommenden Jahren auf den Markt bringen. Sie geben dafür Milliarden aus - und es zeigte sich bereits mehrfach, wie teuer die Autoentwicklung werden kann. So tut sich der Elektroauto-Pionier Tesla nach wie vor schwer damit, profitabel zu wirtschaften. Mehrere mit chinesischem Geld finanzierte Elektroauto-Firmen rutschten in massive finanzielle Probleme ab, noch bevor ihre Modelle auf den Markt kamen.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • honga am 14.10.2019 06:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das muss heissen: Dyson saugt die Pläne für sein Elektroauto ab

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Die neusten Leser-Kommentare

  • honga am 14.10.2019 06:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das muss heissen: Dyson saugt die Pläne für sein Elektroauto ab

    • Jempy am 14.10.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Schued, mat sou engem Auto hätt en emmer propper Strossen gehaat ;-)

    • De_klenge_Fuerzkapp am 16.10.2019 16:58 Report Diesen Beitrag melden

      @jempy nee wierklech . . . facepalm. -_- Wéi kann en nëmmen esou blöd sin.

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