Icelandair

05. August 2016 16:17; Akt: 05.08.2016 16:20 Print

Erste Airline verkauft Tickets via Facebook-​​Chat

Bei Icelandair können Kunden jetzt bequem auf Facebook einen Flug buchen. Die Kommunikation läuft über einen Roboter ab. Doch die Sache hat einen Haken.

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Bei Icelandair kommuniziert ab sofort ein Roboter über den Facebook-Messenger mit den Kunden. Er stellt Fragen wie: «Aus welcher Stadt wollen Sie abfliegen? An welchem Flughafen möchten Sie ankommen?» Passagiere können so während 24 Stunden am Tag Flüge über das Social-Media-Portal Facebook buchen, wie die «Handelszeitung» berichtet. Sie können entweder über das Profil der Airline mit dem Roboter in Kontakt treten oder in eine Nachricht den Befehl @Icelandair eingeben.

Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Buchung lässt sich nicht über Facebook abschließen. Sobald es um sensiblere Kundendaten geht, verweist die Airline den potenziellen Passagier auf die offizielle Website. Grund: Strenge Sicherheitsstandards müssen eingehalten werden. Der Dienst soll in einer zweiten Phase noch optimiert und durch weitere Funktionen ergänzt werden.

Frage nach Nordlichtern

Nicht nur Buchungen, auch allgemeine Kundenanfragen beantwortet der Roboter, zum Beispiel zum geplanten oder bereits gebuchten Flug. Fragen können also lauten: «Wie viel Gepäck ist erlaubt?», «Wie kann ich meinen Flug umbuchen?» oder «Was ist die beste Reisezeit, um die Polarlichter zu sehen?»

Weiß der Computer keinen Rat, können die Nutzer auch mit einem normalen Kundendienstmitarbeiter Kontakt aufnehmen. Dazu müssen sie im Chat das Wort «Help» eingeben. Der Computer schaltet dann einen Mitarbeiter aus dem Servicecenter zu.

Icelandair – die Fluggesellschaft kennt man in Luxemburg aus der guten, alten Zeit – sei ständig bestrebt, den Reiseprozess für seine Passagiere zu verbessern – beginnend bei der Flugbuchung, sagte Gudmundur Oskarsson, Marketing- und Business-Development-Direktor bei der Airline zum Einsatz des Roboters. «Dazu gehört auch, ihnen Buchungsmöglichkeiten über den Facebook-Messenger anzubieten. Wir wissen, welche Plattformen unsere Passagiere nutzen und möchten ihnen auf diesen neue Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion ermöglichen.»

Flüge via Airbnb

Seit kurzem geht auch die Lufthansa neue Wege, um ihre Flugzeuge besser auszulasten. Das Unternehmen bietet auf der Wohnunsvermittlungsplattform Airbnb Flüge von Frankfurt nach New York an. «Unsere Unterkunft fliegt mit 910 Stundenkilometer über den Wolken und hat einen persönlichen Essen- und Getränke-Service», heißt es im Inserat. Umgerechnet 874 Euro kostet der Hin- und Rückflug in der Premium-Economy-Class. Das sei einiges günstiger als über andere Buchungskanäle, wo dieselben Direktflüge sonst umgerechnet rund 1000 Euro kosteten, schreibt Reisetopia.de. (kwo)

(L'essentiel)

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