Zentralbank

17. September 2019 14:25; Akt: 17.09.2019 14:31 Print

EU-​​Parlament stimmt für Lagarde an EZB-​​Spitze

Christine Lagarde soll Anfang November den bisherigen Amtsinhaber Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen.

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Auf die erste Frau auf dem Posten wartet kein entspannter Arbeitsanfang - ihr Vorgänger hinterlässt ihr ein dickes Maßnahmenpaket. (Bild: DPA/Francisco Seco)

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Das EU-Parlament hat sich mit großer Mehrheit für die bisherige IWF-Chefin Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Lagarde erhielt am Dienstag 394 von 649 abgegebenen Stimmen bei einem geheimen Votum des Europaparlaments in Straßburg. 206 Abgeordnete sprachen sich gegen die Französin aus, 49 enthielten sich. Lagarde hatte den Abgeordneten bereits Anfang September in Brüssel Rede und Antwort gestanden. Die Abstimmung im Parlament hatte vor allem symbolischen Charakter.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten die bisherige Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Juli als Nachfolgerin von Mario Draghi an der Spitze der EZB nominiert. Der offizielle Beschluss soll im Oktober fallen.

Die Zentralbank mit Sitz in Frankfurt entscheidet über die Geldpolitik für die Eurozone und bestimmt unter anderem den Leitzinssatz, der auch für Sparer und Kreditnehmer wichtig ist. Hauptziel der EZB ist Preisstabilität.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 17.09.2019 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @de Kappreseler: nemmen richteg

  • De Kappreseler am 17.09.2019 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann eine Frau die nachweislich Gelder veruntreut hat EZB Chefin werden? Die gehört hinter Gitter und nicht in dieses Amt. Aber das scheint ja symptomatisch für die EU zu sein

  • Jos. am 18.09.2019 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Skandal diese Ernennung, so ganz nach dem Motto: "Là où il y a de la gêne il n'y a pas de plaisir.". Und sich dann über den Erfolg EU-kritscher Parteien wundern...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sauber am 19.09.2019 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    Legarde, die wegen Veruntreuung von Gelder in Frank- reich in politische Höchstämter gehievt wurde, wird noch drastischer als Draghi den kleinen Sparer aus- beuten u. eine zusätzliche Strafsteuer für Rücklagen in Notfällen einführen. Mit Merkel hat sie eine bornierte Unterstützerin!

    • garde à Lagarde am 20.09.2019 10:27 Report Diesen Beitrag melden

      sie brauchen korrupt Leit un der Spëtzt, fir ze korrumpéiëren an d'Steierzuëler ze beléiën, ze bedréiën an hinnen d'Suën aus der Täsch ze zéiën fir d'Verseuchungsindustrie an fir hieren Dreck weg ze machen! ! wéih z.B. d'Liggeriechter, wéih am EUGH, déih ons ondeklaréiërt Gëftgentech ënnerschieben, obwuël de Gesondheetsrisiko net ënnersicht an och net veröffentl!echt gëtt ... mir kréiën se mam Kriebsrisiko ënnergeschuëwen, fir de Risiko fir d'Aktionären ze verklengeren an hieren Profit ze vergréisseren ... de Risiko ass fir déih arm schaffend Leit an d'Natur an de Profit fir déih Reich! ...

    einklappen einklappen
  • Jos. am 18.09.2019 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Skandal diese Ernennung, so ganz nach dem Motto: "Là où il y a de la gêne il n'y a pas de plaisir.". Und sich dann über den Erfolg EU-kritscher Parteien wundern...

  • Knouterketti am 17.09.2019 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @de Kappreseler: nemmen richteg

  • De Kappreseler am 17.09.2019 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann eine Frau die nachweislich Gelder veruntreut hat EZB Chefin werden? Die gehört hinter Gitter und nicht in dieses Amt. Aber das scheint ja symptomatisch für die EU zu sein