Battin und Bofferding

07. März 2018 13:28; Akt: 07.03.2018 13:33 Print

Franzosen und Belgier entdecken Luxemburger Bier

KÄERJENG - Die Luxemburger trinken immer weniger Bier, daher nimmt die Brasserie Nationale vermehrt Auslandsmärkte im Visier – das zahlt sich nun aus.

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Die Marke Battin erlebte in den vergangenen zehn Jahren einen Höhenflug.

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Die Brasserie Nationale mit den Marken Bofferding und Battin hat im vergangenen Jahr 150.000 Hektoliter Bier abgesetzt. Das entspricht ungefähr 45 Millionen 0,33-Liter-Flaschen. Die Zahlen sind über die vergangenen zwei Jahre stabil geblieben.

Während in Luxemburg immer weniger Bier konsumiert wird, gewinnt die Brauerei mit 260 Mitarbeitern hingegen in Frankreich (Vogesen, Elsass) und Belgien neue Marktanteile dazu. «Der Rückgang trifft vor allem die Gastronomie. Die Leute gehen eher ins Restaurant statt in Bars, daher sinkt das Absatzvolumen. Und im Restaurant wird eher Wein als Bier serviert. Daher haben wir uns mit den Köchen in Luxemburg zusammengesetzt, um die Biere zurück auf den Tisch zu bringen und spezielle Menüs anzubieten», sagt Frédéric de Radiguès, Generaldirektor der Brasserie Nationale.

Battin als Hoffnungsträger

Von den 290.671 Hektolitern Bier, die in Luxemburg im Vorjahr produziert wurden, flossen 42 Prozent in Bofferding-Flaschen, während die verschiedenen Battin-Sorten auf einen Anteil von 20 Prozent kommen. Letztere Marke legte innerhalb von zehn Jahren um das Doppelte zu.

Der Umsatz der Brasserie Nationale liegt mit 10,6 Millionen Euro auf dem selben Niveau wie im Jahr davor, während der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf vier Millionen Euro zurückging.

Die Vertriebstochter Munhowen zieht das Resultat nach oben: Sowohl Umsatz als auch Ebitda wuchsen um 9 Prozent auf 74,4 Millionen Euro beziehungsweise 6,22 Millionen Euro. Der Getränkeabsatz stieg, Produkte der Brasserie Nationale ausgenommen, auf 251.400 Hektoliter. Die Präsenz in den Supermärkten wurde ausgebaut. Aber auch die Bars werden nicht vernachlässigt. Im vergangenen Jahr investierte die Brauerei 3,4 Millionen Euro in Geschäfte mit dem Horesca-Sektor. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über 3000 Partnerbetriebe. «Wir helfen den Cafetiers dabei, ihr Geschäft zu entwickeln, bei Aktionswochen oder Werbung» sagt der Direktor.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • den Hop a Malz am 07.03.2018 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Battin deen beschten Béier weit a breet . Proost mat Battin dann ass dein Dag gerett :-)

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  • Ger am 09.04.2018 12:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Simons Béier ass dee bëschten

  • Dusninja am 08.03.2018 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Bufferdingsch beweisen die Franzosen das sie von Bier keine Ahnung haben. Besonderers seit die Schlabberie Nationale 2006 was an der Rezeptur geändert haben. Von den Belgiern bin ich da ehrlich enttäuscht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ger am 09.04.2018 12:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Simons Béier ass dee bëschten

  • Dusninja am 08.03.2018 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Bufferdingsch beweisen die Franzosen das sie von Bier keine Ahnung haben. Besonderers seit die Schlabberie Nationale 2006 was an der Rezeptur geändert haben. Von den Belgiern bin ich da ehrlich enttäuscht.

  • den Hop a Malz am 07.03.2018 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Battin deen beschten Béier weit a breet . Proost mat Battin dann ass dein Dag gerett :-)

    • Niemand am 07.03.2018 17:51 Report Diesen Beitrag melden

      fir dech jo, awer net fir mech . . .

    • Bitburger am 07.03.2018 18:31 Report Diesen Beitrag melden

      Richtich !!!!!!!!! Ungeniessbare Plörre.

    • Niemand am 07.03.2018 21:34 Report Diesen Beitrag melden

      Waaasss???? Da trink ich doch lieber Battin als dieses Bitburger. Weg damit . . . nicht einmal ne halbe Flasche bekomm ich runter und mir wird schon schlecht.

    • Dusninja am 08.03.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      Eh, luxemburger Bier trinke ich nur, wenn es nicht aus Differdingen kommt. Esch kann man drüber diskutieren. ABer ehrlich, vom See kommt da besseres als die Südpanscherei. Und mein ehemaliger Chef, Engländer, also Biertrinkernation, hat mich mal gefragt, was ich für ein Bier in der Hand halte. Und als er wusste, dass es nicht aus Differding oder Esch kam, hat er dann auch beruhigt zugelangt.

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