Özlem Türeci und Uğur Şahin

17. November 2021 20:24; Akt: 17.11.2021 20:33 Print

Impfstoffentwickler mit Zukunftspreis ausgezeichnet

Der Deutsche Zukunftspreis 2021 geht an die Biontech-Gründer. Sie werden damit für die Entwicklung des Corona-Impfstoffes geehrt.

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Ugur Sahin (links) und seine Frau Özlem Türecii, Gründer des Mainzer Unternehmens Biontech, beim Deutschen Zukunftspreis 2021. (Bild: DPA/Christophe Gateau)

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Die Corona-Impfstoffentwickler von Biontech werden mit einer der bedeutendsten Ehrungen der deutschen Wissenschaft gewürdigt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh dem Team um die Firmengründer Özlem Türeci und Uğur Şahin am Mittwochabend den Deutschen Zukunftspreis 2021. Sie hätten es in einer beispiellos kurzen Zeit geschafft, einen Impfstoff gegen Covid-19 zu entwickeln und mit abgeschlossenen Studien bis zur Zulassung zu bringen.

Die Auszeichnung für Technik und Innovation ist mit 250 000 Euro dotiert. Voraussetzung für den Zukunftspreis ist aber nicht nur die Innovation: Das Produkt muss auch bereits zur Marktfähigkeit entwickelt sein. Schon die Nominierung gilt in Wissenschaftskreisen als hohe Auszeichnung.

Biontech hatte als eines der ersten Unternehmen zusammen mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt. Mit dem mRNA-Impfstoff gab das Mainzer Unternehmen nicht nur der Impfkampagne weltweit einen enormen Schub, sondern begründete auch eine neue Ära in der Medizin.

Die im Impfstoff enthaltene mRNA ist der Bauplan für ein Protein des Coronavirus. Die Zellen des Menschen stellen mit dessen Hilfe das Virusprotein her und das Immunsystem kann sich so auf eine mögliche Infektion mit dem Virus vorbereiten. Auf der mRNA-Technik ruhen nicht nur Hoffnungen für Impfstoffe gegen weitere Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose, sondern auch etwa für die Krebstherapie.

Das Biontech-Team trat gegen zwei Mitbewerber an: Die Experten der Siemens Healthineers AG in Forchheim fanden eine neuartige Technik für bessere CT-Bilder. Forscher der Universität Münster und des dortigen Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Oekologie IME entwickelten eine nachhaltige Alternative zu Kautschuk etwa zur Herstellung von Reifen.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maxim am 18.11.2021 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An mein betrag setzt da net drober. Kappressel. Mae dat heiten awa

  • Zukunftspreis Skrupellos am 18.11.2021 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    auf Kosten der Steuerzahler u. dem Risiko der unerforschten Impfmasse

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  • Maxim am 18.11.2021 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An mein betrag setzt da net drober. Kappressel. Mae dat heiten awa

  • Zukunftspreis Skrupellos am 18.11.2021 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    auf Kosten der Steuerzahler u. dem Risiko der unerforschten Impfmasse