Eurostat

12. Februar 2020 16:25; Akt: 12.02.2020 18:19 Print

Industrieproduktion in der Eurozone schrumpft

Die Experten in Luxemburg hatte zwar mit einem kräftigen Dämpfer gerechnet, korrigierte die Prognose jetzt aber noch mal nach oben.

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Der starke Produktionsrückgang in der Eurozone hatte sich bereits angedeutet. (Bild: Editpress/Axel Heimken)

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Die Industrieunternehmen der Eurozone haben ihre Produktion Ende 2019 so stark wie seit fast vier Jahren nicht mehr zurückgefahren. Im Dezember sei die Fertigung im Vergleich zum November um 2,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Analysten hatten mit einem kräftigen Dämpfer gerechnet, waren aber im Schnitt nur von einem Rückgang um 2,0 Prozent ausgegangen. Der Dezember-Rückgang war der stärkste im Monatsvergleich seit dem Februar 2016.

Außerdem revidierte Eurostat die Daten für November nach unten. Im Monatsvergleich hatte die Fertigung demnach stagniert. Zuvor war noch ein Anstieg um 0,2 Prozent gemeldet worden. Im Jahresvergleich sank die Produktion im Dezember um 4,1 Prozent.

Besonders stark zeigte sich der Dezember-Rückschlag bei den Investitionsgütern. Hier meldete Eurostat im Monatsvergleich einen Rückgang von 4,0 Prozent. Bei den Verbrauchsgütern sank die Produktion unterdurchschnittlich.

Der starke Produktionsrückgang in der Eurozone hatte sich bereits angedeutet. Zuvor waren Produktionsdaten aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien enttäuschend ausgefallen.

(L'essentiel/dpa)

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