Krach bei Microsoft

02. Oktober 2013 14:47; Akt: 02.10.2013 14:59 Print

Investoren wollen Bill Gates absetzen

Nach Steve Ballmer soll sich jetzt auch Firmengründer Bill Gates von Microsoft zurückziehen. Dies fordern drei große Investoren.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Bill Gates steht offenbar unter Druck. Drei der 20 großen Microsoft-Investoren sollen den Firmengründer drängen, seinen Sessel als Vorsitzender des Verwaltungsrates zu räumen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Angaben von Insidern.

Der Report von Reuters nennt die Investoren nicht namentlich. Sie sollen aber zusammen mehr als fünf Prozent an dem Softwarekonzern halten. Bill Gates, der Mitgründer des Computer-Riesen besitzt 4,5 Prozent des 277 Milliarden schweren Konzerns und ist damit der größte Einzelaktionär.

Laut den Insidern, fürchten die Investoren, dass eine Veränderung der Strategie mit Bill Gates als Vorsitzender schwierig umzusetzen sei. Auch sind sie besorgt, weil Gates in einem Komitee sitzt, das den Nachfolger von Konzernchef Steve Ballmer finden soll. Microsoft wollte sich zu den Informationen nicht äußern.

Microsoft im Umbruch

Ende August hatte Microsoft angekündigt, dass CEO Steve Ballmer innerhalb der nächsten zwölf Monate zurücktritt. Er war der direkte Nachfolger von Gates und stand 13 Jahre lang an der Spitze. Nachdem Gates seine Rolle als Chef abgetreten hatte, setzte er seinen Fokus in die Bill & Melinda Gates Stiftung.

Der Riese aus Redmond steht seit längerem im Umbau und will sich mit dem Wandel der Computerbranche hin zu Tablets und Smartphones neu orientieren. Künftig sollen Produkte wie Windows, Windows Phone, die Office-Programme, Microsofts Spielkonsole Xbox und Skype deshalb besser miteinander verknüpft werden.

(L'essentiel Online/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.