ENERGIE IN LUXEMBURG

16. April 2019 11:09; Akt: 16.04.2019 12:19 Print

Kraftstoff-​​Branche fürchtet steigende Steuern

LUXEMBURG – Die Groupement Pétrolier Luxembourgeois blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Kritik übt sie an der angekündigten Erhöhung der Verbrauchsteuern.

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Der Sektor verfügt über 234 Tankstellen und 2.600 Mitarbeitern. Damit beschert er dem Staat rund 2 Milliarden Euro Einnahmen.

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Der Absatz von Mineralölprodukten ist im vergangenen Jahr gestiegen. 2018 betrug er in Luxemburg 2.957.418 Tonnen* und lag damit um 6,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Groupement Pétrolier Luxembourgeois (GPL) legte diese Zahlen am Dienstag vor und sprach von einem «unerwarteten Anstieg» der Verkäufe.

Die Entwicklung sei auf eine allgemein günstige Wirtschaftslage in Europa zurückzuführen. Außerdem hätte der Sektor von zwei Entwicklungen profitiert: Einerseits wurden in Deutschland Gütertransporte vom Fluss auf die Straße verlagert, weil der Rhein Niedrigwasser hatte. Außerdem hätten die «Gelbwesten» in Frankreich die Lieferkette nach Belgien unterbrochen, was ebenfalls die Nachfrage von Kraftstoffen im Großherzogtum erhöhte.

Die GPL äußerte Vorbehalte gegenüber der angekündigten Erhöhung der Steuern auf Diesel und Benzin durch die Regierung. Ab dem 1. Mai wird der Liter Benzin an der Zapfsäule um einen Cent und Diesel um zwei Cent erhöht. Damit wird die Höhe der Verbrauchsteuer auf Dieselkraftstoff in Luxemburg zum ersten Mal höher sein als in Belgien. «Das wird Auswirkungen auf die gewerblichen Kunden haben», sagte Romain Hoffmann, Präsident des GPL.

*Eine Tonne entspricht 1.325 Liter Benzin und 1.190 Liter Diesel/Öl.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Noch nichts verstanden am 17.04.2019 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann man sich heutzutage noch darüber freuen 6.2% mehr Mineralölprodukte verkauft zu haben ? Das bedeuted auch 6.2% mehr CO2 Ausstoss. Damit werden wir den Klimawandel bestimmt nicht stoppen. Im Sinne vom Pariser Abkommen müsste GPL sich fragen was können wir tun damit weniger Ölprodukte verbraucht werden. Es ist auch ihre Umwelt.

    einklappen einklappen
  • Lol am 16.04.2019 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer schlimmer

  • Pg am 16.04.2019 13:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Politiker ruinieren unser Land????????????

Die neusten Leser-Kommentare

  • Noch nichts verstanden am 17.04.2019 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann man sich heutzutage noch darüber freuen 6.2% mehr Mineralölprodukte verkauft zu haben ? Das bedeuted auch 6.2% mehr CO2 Ausstoss. Damit werden wir den Klimawandel bestimmt nicht stoppen. Im Sinne vom Pariser Abkommen müsste GPL sich fragen was können wir tun damit weniger Ölprodukte verbraucht werden. Es ist auch ihre Umwelt.

    • Greta am 17.04.2019 17:16 Report Diesen Beitrag melden

      So funktioniert Statistik leider nicht.

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  • Schlafwandler am 17.04.2019 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Huch! Wer hat denn an deren Käfig gerüttelt!? Jetzt erwachen Sie auch endlich...

  • Daweb am 17.04.2019 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Op d’strooss a streiken!

  • Niemand am 16.04.2019 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gratis-Transport muss bezahlt werden . . .

  • Lol am 16.04.2019 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer schlimmer